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Winterwetter stürzt die Briten ins Chaos

12.12.2022 • 12:09 Uhr
Aufnahme vom 12. Dezember 2022. Briten springen trotz eisiger Kälte in den Serpentine-See in London.<span class="copyright">(C) REUTERS/Henry Nicholls</span>
Aufnahme vom 12. Dezember 2022. Briten springen trotz eisiger Kälte in den Serpentine-See in London.(C) REUTERS/Henry Nicholls

Eiskalte Temperaturen und Schneefall sorgen für erhebliche Probleme.

Mindestens vier Kinder in England sind beim Spielen in einen zugefrorenen See eingebrochen und liegen in kritischem Zustand im Krankenhaus.

Rettungskräfte und Augenzeugen sprangen in den See in der Stadt Solihull bei Birmingham und zogen die Kinder raus, wie die Feuerwehr am Sonntagabend mitteilte. Es gebe Hinweise, dass noch zwei weitere Kinder im Wasser sein könnten. Eine Suchaktion ergab aber bis Montagfrüh keine weiteren Opfer. Zum Alter gab es zunächst keine Angaben.

Einige Eindrücke von den eisigen Temperaturen in Großbritannien.<span class="copyright">REUTERS/Toby Melville</span>
Einige Eindrücke von den eisigen Temperaturen in Großbritannien.REUTERS/Toby Melville

In weiten Teilen Großbritanniens sorgen seit Sonntag eiskalte Temperaturen und Schneefall für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Der Flughafen Stansted nordöstlich von London strich am Sonntagabend alle Flüge, weil die Start- und Landebahn verschneit war. Auch an den großen Londoner Airports Heathrow und Gatwick gab es mehrere Absagen. So stand zu wenig Enteisungsflüssigkeit zur Verfügung.

Bei mehreren Bahnunternehmen kam es zu Ausfällen oder erheblichen Verzögerungen. Die Fernstraßenbehörde National Highways warnte vor “gefährlichen Bedingungen” in Süd- und Südostengland. Es kam zu langen Staus. Auf der Autobahn M25 mussten über Nacht mehrere Fahrer stundenlang in ihren Autos ausharren. Auch mehrere Schulen blieben geschlossen, weil Lehrerinnen und Lehrer nicht anreisen konnten.