Neujahrsbaby Luana kam vier Wochen zu früh

Vorarlberger Neujahrsbaby wurde um 0.54 Uhr geboren: Jessica Bereuter aus Alberschwende brachte ihre Tochter zu Hause auf die Welt.
Der kleinen Luana konnte es offenbar nicht schnell genug gehen. Eigentlich sei der errechnete Geburtstermin der 31. Jänner gewesen, sagt Mutter Jessica Bereuter aus Alberschwende. „Aber so wie es aussieht, wollte sie unbedingt das Neujahrsbaby werden.“

Luana kam exakt um 0.54 Uhr zur Welt – und zwar zu Hause auf der elterlichen Couch. Zeit, um ins Krankenhaus nach Dornbirn zu fahren, blieb in der Neujahrsnacht nicht mehr. „Es ging alles sehr schnell“, erinnert sich die 33-Jährige. Mittlerweile befinden sich Mutter und Tochter im Krankenhaus Dornbirn. Beiden geht es gut. Luana, Vorarlbergs Neujahrsbaby 2024, misst 49 Zentimeter und wiegt knapp 3000 Gramm.
Rückenschmerzen
Wie Jessica Bereuter mittlerweile weiß, kündigte sich Luanas Geburt bereits am frühen Nachmittag des 31. Dezember an. „Ich hatte Rückenschmerzen, deutete diese aber nicht als Wehen, weil es ja noch vier Wochen zu früh war“, erzählt die glückliche Mama von nunmehr zwei Kindern. Anders als Luana ließ sich Bereuters erstes Kind, der mittlerweile dreieinhalbjährige Marius, deutlich mehr Zeit. Seine Geburt musste eingeleitet werden, weil der Termin um nahezu zehn Tage überschritten war. Den Silvesterabend verbrachte Jessica Bereuter gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Thomas, dem dreieinhalbjährigen Sohn Marius, ihren Eltern und Geschwistern. „Wir hatten es sehr nett, es wurden Spiele gespielt, zu essen gab es einen gefüllten Brezel mit Salat“, erzählt die Mutter hatte – des Neujahrsbabys.
Nachdem sich der Besuch verabschiedete da war es ungefähr 0.20 Uhr, ging alles ganz schnell. Die – noch immer nicht als solche erkannten – Wehen wurden stärker, kurz darauf platzte die Fruchtblase. „Mein Freund hat mir dann auf die Couch geholfen und rief die Rettung.“ Doch die kleine Luana wollte nicht auf den Notarzt warten. „Zwei drei Presswehen und sie war da“, erinnert sich Jessica Bereuter. Die Sanitäter und der Notarzt trafen nur wenige Minuten nach der Geburt ein.
Mutter und Tochter wohlauf
Allein war die zweifache Mutter natürlich trotzdem nicht. Ihr Partner Thomas und eine mitalarmierte Erstversorgerin (First Responder), zufälligerweise eine Nachbarin, waren an ihrer Seite. „Mein Freund war ein wenig überfordert mit der Situation“, schmunzelt die glückliche Mutter.
Ende gut, alles gut: „Wir haben eine große Freude mit unserer Tochter und sind froh, dass alles gut gegangen ist“, sagt die noch etwas erschöpfte Mutter im NEUE-Gespräch.
Neujahrsbaby-Glück im Landeskrankenhaus Bregenz

Das erste, in einem Vorarlberger Spital geborene Baby kam dieses Jahr im Landeskrankenhaus Bregenz zur Welt – und zwar um 3.39 Uhr. Die kleine Elina misst 56 Zentimeter und wog bei der Geburt 3814 Gramm. Die Geburt ging rasch vonstatten und verlief ohne Komplikationen. Anders als beim Neujahrsbaby (siehe oben) war der Geburtstermin bei Elina schon um eine Woche überschritten. Dementsprechend groß war die Freude bei Mutter Ramona Lang. Elina ist das zweite Kind der 33-Jährigen.
Österreichweite Neujahrsbabys
Nur wenige Sekunden nach Mitternacht ist in Niederösterreich ein Zwillingspaar auf die Welt gekommen. Die kleine Anna wurde 20 Sekunden nach Mitternacht geboren. Ihre Zwillingsschwester Alice erblickte um 0.01 Uhr das Licht der Welt. Die Geburt erfolgte per Kaiserschnitt, weil die beiden Kinder verkehrt im Mutterbauch gelegen seien. Um 0.09 Uhr wurde im Landesklinikum Wiener Neustadt die kleine Eva geboren.