Fragen der Transzendenz und der Unsterblichkeit

„Keep Dreaming, Baby“ – unter diesem Motto steht 2026 der Bregenzer Frühling, ein Festival, das weit über die Grenzen Vorarlbergs hinaus ein Magnet für Liebhaber des zeitgenössischen Tanzes ist. Von März bis Juni 2026 zeigt der Kulturservice der Landeshauptstadt unter der Leitung von Judith Reichart vier außergewöhnliche Produktionen internationaler Compagnien.
Die kanadische Choreografin Marie Chouinard eröffnet das Festival hochkarätig. Den Auftakt des Bregenzer Frühlings 2026 bildet „Magnificat“. Die sakralen Klangwelten Johann Sebastian Bachs begegnen der archaischen Wucht Igor Strawinskys und verschmelzen in Marie Chouinards Bildsprache zu einer choreografischen Vision von Transzendenz, Geburt und Unsterblichkeit. Mit feinem Gespür überträgt sie die spirituelle Strahlkraft der Musik in eine vielschichtige Bewegungssprache: Monumentale Gruppenformationen und intime Duette, Trios und Soli greifen ineinander und entwickeln eine starke innere Dynamik. Im zweiten Teil folgt „The Rite of Spring“. Der Blick richtet sich nun konsequent auf das Individuum: Eindringliche Soli zur Musik von Igor Strawinsky treten ins Zentrum und entfalten eine existenzielle Intensität, die den Abend mit archaischer Kraft auflädt. Judith Reichart begrüßte viele prominente Gäste, unter ihnen Vizebürgermeister Roland Frühstück und Birgitt, Martina und Klaus Feurstein, Isabel und Jürg Zumtobel, Roland Jörg und Künstlerin Carmen Pfanner, Michael Rauth und Evelyn, Gerhard Stübe, Kathrin Cometto, Hermann Präg, Künstler Uwe Jäntsch, Architektin Marina Hämmerle und Theaterintendantin Stephanie Gräve.





