Diese Geräte sollen unseren Alltag smarter machen

Neue Geräte sollen vieles einfacher, bequemer und smarter machen. Wir zeigen fünf Technik-Neuheiten, die künftig unseren Alltag verändern könnten.
Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunftsmusik klang, findet zunehmend seinen Weg in neue Geräte. Dabei geht es längst nicht mehr nur um schnellere Prozessoren, längere Akkulaufzeiten oder mehr Leistung. Hersteller statten bekannte Produkte mit Fähigkeiten aus, die ihnen neue Aufgaben ermöglichen.
Kameras, Sensoren und künstliche Intelligenz spielen dabei eine immer größere Rolle. Geräte können ihre Umgebung erfassen, Informationen auswerten und bestimmte Aufgaben selbstständig übernehmen. Diese Entwicklung reicht inzwischen vom Haushalt über Unterhaltungselektronik bis zur Gesundheitsmessung und Zahnpflege.
Einige dieser Entwicklungen waren auch rund um die IFA in Berlin zu sehen. Dreame zeigte dort Neuheiten aus dem Bereich der Haushaltsrobotik, Miele präsentierte neue Haushaltsgeräte. Andere Hersteller stellten ihre jüngsten Produkte unabhängig von der Technikmesse vor.
Wir zeigen fünf aktuelle Neuheiten und erklären, was hinter ihnen steckt.

Garmin Cirqa: Fitnesstracker ganz ohne Display
Garmins neues Cirqa Smart Band kommt ohne Bildschirm aus. Trotzdem zeichnet das Armband rund um die Uhr Gesundheits- und Fitnessdaten auf. Dazu gehören Herzfrequenz, Schlaf und Aktivitäten.
Die Auswertung erfolgt über die Garmin-Connect-App auf dem Smartphone. Der Akku soll laut Hersteller bis zu zehn Tage durchhalten. Ein zusätzliches Abo ist für die Nutzung nicht erforderlich. Das Konzept richtet sich damit an Nutzer, die ihre Gesundheitsdaten erfassen möchten, ohne ständig auf ein weiteres Display zu schauen. Preis: ab 199,99 Euro.

Bose Ultra Open Earbuds Gen 2: Ganz ohne Stöpsel
Diese Kopfhörer werden nicht in den Gehörgang gesteckt, sondern wie eine kleine Manschette am Ohr getragen: die Bose Ultra Open Earbuds. Der besondere Vorteil dieser Bauweise: Die Ohren bleiben komplett frei und Geräusche aus der Umgebung weiterhin wahrnehmbar.
Bose bringt das ungewöhnliche Konzept nun in der zweiten Generation auf den Markt. Verbessert wurden laut Hersteller unter anderem Klang, Sprachqualität bei Telefonaten und Akkulaufzeit. Die Kopfhörer sollen bis zu neun Stunden Musik ermöglichen. Neu sind außerdem kabelloses Laden und ein Kinomodus für räumlicheren Klang. Erhältlich sind die Kopfhörer in mehreren verschiedenen Farben. Preis: ab 299,95 Euro.

Dreame Cyber X: Ein Saugroboter, der Treppen steigt
Treppen setzen Saugrobotern bisher klare Grenzen. Dreame will das mit dem Cyber X ändern. Dabei handelt es sich nicht um einen eigenen Saugroboter, sondern um ein Treppensteigmodul für kompatible Modelle der X60-Pro-Serie.
Der Roboter fährt in das Modul, das ihn mithilfe von Raupenantrieben von einem Stockwerk ins nächste transportiert. Dort angekommen, fährt er wieder heraus und setzt die Reinigung selbstständig fort. Das System erkennt unterschiedliche Treppenformen. Sensoren sollen für eine sichere Fahrt über die einzelnen Stufen sorgen. Beim Weg nach unten kann das Modul zudem die Treppenstufen selbst absaugen. Dafür ist es mit eigenen Seitenbürsten und einer Saugeinheit ausgestattet.
Preis für das Modul: 1199 bis 1499 Euro.

Dyson CameraJet: Diese Zahnbürste schaut beim Putzen zu
Eine Kamera in der Zahnbürste klingt zunächst ungewöhnlich. Aber genau darauf setzt Dyson bei seiner neuen CameraJet. Eine kleine Kamera im Bürstenkopf nimmt den Mundraum beim Putzen auf.
Mithilfe von maschinellem Lernen soll das Gerät Zahnzwischenräume erkennen. An diesen Stellen kann die CameraJet gezielt einen Strahl mit Mundspülung abgeben. Über die MyDyson-App kann der Nutzer zudem sehen, was die Kamera beim Putzen erfasst. Damit kombiniert Dyson eine elektrische Zahnbürste mit Kameratechnik und einer Funktion zur gezielten Reinigung der Zahnzwischenräume.
Preis: ab 479 Euro.

Miele G8 Diamond: Diese Spülmaschine erkennt das Geschirr
Miele baut erstmals eine Kamera in einen Geschirrspüler ein. Beim neuen G8 Diamond erkennt sie, wie voll die Maschine ist und welches Geschirr eingeräumt wurde. Das Gerät passt die Reinigung anschließend automatisch an.
Erkennt das System beispielsweise Töpfe oder Flaschen, können passende Zusatzfunktionen gewählt werden. Der Geschirrspüler soll dem Nutzer damit einen Teil der Einstellungen abnehmen. Miele präsentierte das neue Modell Anfang September auf der IFA in Berlin, es soll im April 2027 auf den Markt kommen. Preis: noch nicht bekannt.