Knapp an einer Cupsensation vorbei

SW-Bregenz überraschte im Cupspiel gegen Salzburg und es gelang der Brenner-Truppe den Favoriten zu ärgern.
Das Achtelfinale im österreichischen Fußballcup erreicht, und dann hat Schwarz-Weiß Bregenz ausgerechnet mit Red Bull Salzburg eine Mammutaufgabe zugelost bekommen. Das bescherte Bregenz einen ganz besonderen Fußballabend. Eine dieser „David-gegen-Goliath-Geschichten“ machte schon vor dem Spiel die Runde im VIP-Klub. Dieser wurde extra für das Spiel etwas aufgewertet, denn wenn Salzburgs Führungselite kommt, muss das passen.


Der Cup hat eigene Gesetze, und es ist alles möglich. Aber diese Herausforderung erforderte volle Konzentration, wie SW-Bregenz-Koordinator Patrick Schneider vor dem Spiel betonte: „Wir werden mit dem Messer zwischen den Zähnen auftreten. Nur so haben wir gegen diesen Topklub eine Chance. Wir schauen, dass wir die ersten Minuten überstehen und so lange wie möglich die Null halten!“


Raiffeisen Vorarlberg übernahm das Spielsponsoring und hat dafür das richtige Spiel ausgesucht. Die Rollenverteilung zwischen Erst- und Zweitligisten war ganz klar, aber die mehr als 1700 Zuschauer erlebten überraschend ein Fußballspektakel und wurden von diesem Kracher nicht enttäuscht. Die Bregenzer hielten völlig überraschend mit den Salzburgern mit, schnupperten an einer Sensation und hielten das Spiel bis zur letzten Minute spannend. Zum mutigen Auftritt und zur knappen 2:3-Niederlage kann man den Schwarz-Weißen nur gratulieren.

Mit dabei waren Spielballspender und Bürgermeister Michael Ritsch, die Stadträte Michael Felder und Robert Vögel, Raiffeisen-Vorarlberg-Vorstand Manfred Miglar, Thomas Rhomberg, NEUE-Chefredakteur Joachim Mangard, Bregenz-Präsident Thomas Fricke, Martin Schneebauer (Macron), Raphael Kiene (Leiter Raiffeisen-Marketing), Christoph Schmidinger (Direktor Raiffeisenbank Bregenz), die Altach-Akteure Julia Kofler und Lukas Jäger und viele mehr.
Franz Lutz
