Junge Filmemacher mit großen Ambitionen

Mit „Backpacks“ arbeiten junge Vorarlberger an einem Spielfilm über Selbstfindung und Gemeinschaft.
Mit „Backpacks“ wollen junge Vorarlberger Filmemacher „einen Film von und für unsere Generation“ drehen, bekräftigt der 22-jährige Regisseur Alexander Böckle.
Dahinter verbirgt sich der ambitionierte Versuch einer zeitgenössischen Coming-of-Age-Story. Das in seinen Grundzügen fertige Drehbuch handelt von vier Freunden, die sich für ein analoges Wochenende in die Berge begeben. Die alpine Landschaft wird dabei zu einer Kulisse für genretypische Motive wie Selbstfindung, junge Liebe und Gemeinschaft.

Dreh als Abenteuer
Dabei wirkt die Entstehungsgeschichte des Films bereits jetzt wie eine Coming-Of-Age-Story, bei der die Protagonisten über sich selbst hinauswachsen.
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Denn nachdem Böckle und sein Team bereits mehrere gefeierte Kurzfilme, wie den vom Innsbrucker Festival Take One ausgezeichneten „And so we are here“, eigenständig umgesetzt haben, wagen sie sich jetzt an das Format Spielfilm heran.
Während aktuell noch Locations für den auf drei Wochen angedachten Dreh im Sommer gesucht werden, haben sich laut Böckle bereits Hunderte Schauspielerinnen und Schauspieler für eine Rolle beworben. Das Spektrum reiche von Laien bis hin zu Darstellern mit Erfahrung in internationalen Produktionen. „Die Bewerber wissen, dass es eine Indie-Produktion mit wenig Geld ist“, hält der Feldkircher stolz hervor. Während bereits Gespräche mit Sponsoren laufen, entsteht der Film ohne öffentliche Gelder oder die Unterstützung einer großen Produktionsfirma.

„Backpacks“ soll Anfang 2027 fertig sein, dann bei diversen Filmfestivals gezeigt werden und Mitte 2027 in den heimischen Kinos anlaufen. Die jungen Filmemacher wollen dabei nicht nur ihre eigene Karriere voranbringen. „Wir möchten zeigen, was in Vorarlberg möglich ist und setzen uns dafür ein, dass die Filmkunst hierzulande nicht verkümmert“, so Böckle.