2025 wuchs der Pkw-Bestand in Österreich um 54.208

24.02.2026 • 10:32 Uhr
2025 wuchs der Pkw-Bestand in Österreich um 54.208

Der Pkw-Bestand in Österreich ist im vergangenen Jahr um 54.208 Fahrzeuge gewachsen. Ende 2025 waren 5,29 Millionen Autos zum Verkehr zugelassen. Das entspricht einem Plus von rund einem Prozent gegenüber Ende 2024. Die Zahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge insgesamt erhöhte sich im Jahresvergleich um 1,2 Prozent auf 7,51 Millionen (plus 86.681 Kfz). Der Motorisierungsgrad stieg von 569 auf 573 Pkw pro 1.000 Einwohner, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit.

“Der Pkw-Bestand in Österreich ist seit Ende 2024 stärker gewachsen als die Bevölkerung”, sagte Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria. 86,7 Prozent seien nach wie vor Verbrenner. Der Anteil von Diesel-Pkw und Benzinern gehe allerdings seit Jahren zurück, während alternative Antriebe Anteile gewinnen würden.

Anteil von konventionell angetriebenen Pkw bei 86,7 Prozent

Die Zahl der Pkw mit Dieselantrieb nahm laut Statistik Austria im Vergleich zu 2024 um 4,1 Prozent auf 2,41 Millionen ab. Benziner (inklusive Flex-Fuel) verzeichneten einen Rückgang um 0,5 Prozent auf 2,18 Millionen. Der Anteil von konventionell angetriebenen Pkw lag bei 86,7 Prozent. Alternativ angetriebene Pkw überschritten Ende 2025 erstmals die Marke von 700.000 Zulassungen. Davon waren 257.717 Elektro-Pkw, 350.304 Benzin-Hybride und 90.418 Diesel-Hybrid-Pkw.

Der Anteil dieselbetriebener Pkw am gesamten Pkw-Bestand der jeweiligen Bundesländer war in Kärnten (48,3 Prozent) und Oberösterreich (48,2 Prozent) am höchsten, während in Vorarlberg (40,4 Prozent) und Wien (41,5 Prozent) der Diesel-Anteil am niedrigsten war. In Vorarlberg (44,2 Prozent) und Niederösterreich (43,1 Prozent) wurden die meisten benzinbetriebenen Pkw gezählt. Die höchsten Anteile an Elektro-Pkw gab es in Wien (6,1 Prozent), Vorarlberg (5,9 Prozent) und Salzburg (5,8 Prozent). Bei Benzin-Hybriden waren Wien (8,8 Prozent), Tirol (7,9 Prozent) und Vorarlberg (7,8 Prozent) führend, bei Diesel-Hybriden Salzburg (2,3 Prozent) und Wien (2,2 Prozent).

Große regionale Unterschiede bei Pkw-Dichte

“Große regionale Unterschiede sehen wir bei der Pkw-Dichte. Am höchsten war sie mit 702 Pkw pro 1.000 Einwohner im Burgenland, in Wien nur halb so hoch”, so Lenk. Dabei lagen Tirol (555 Pkw pro 1.000 Einwohner), Vorarlberg (548) und Wien (363) unter dem österreichweiten Durchschnitt. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren in Niederösterreich und Oberösterreich jeweils mehr als 1 Million Pkw registriert. Am geringsten war der Pkw-Bestand im Bundesvergleich im Burgenland (211.641), Vorarlberg (225.915) und Salzburg (330.775).

Die zehn wichtigsten Pkw-Marken erreichten 2025 einen Anteil von 68,5 Prozent. VW blieb dabei mit einem Anteil von 19,5 Prozent die wichtigste Automarke in Österreich vor Audi (7,5 Prozent) und Skoda (7,2 Prozent). Bei den Pkw mit Elektroantrieb hatte Tesla mit 15,2 Prozent den höchsten Anteil vor VW (12,7 Prozent) und BMW (11 Prozent).

Über eine halbe Million Lkw der Klasse N1 zugelassen

Bei den Nutzfahrzeugen waren 526.793 Lastkraftwagen der Klasse N1 (bis 3,5 t höchstzulässigem Gesamtgewicht) zugelassen, 9.097 Lkw Klasse N2 (über 3,5 t bis 12 t höchstzulässigem Gesamtgewicht), 45.229 Lkw der Klasse N3 (über 12 t höchstzulässigem Gesamtgewicht), 19.997 Sattelzugmaschinen und 497.216 land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen (Traktoren und Zweiachsmäher).

Bei den einspurigen Fahrzeugen wurden 671.842 Motorräder gezählt, um 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Kleinmotorräder stieg um 4,8 Prozent auf 3.593. Der Bestand von Motorfahrrädern ging dagegen um 0,5 Prozent auf 272.145 zurück.