25 Jahre Schengen-Beitritt – Chronologie: Aus fünf wurden 26 Staaten

28.11.2022 • 05:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Benannt nach einem Luxemburger Weinort, steht das Schengen-Abkommen seit 37 Jahren für das grenzenlose Reisen innerhalb Europas. Der Aufbau des Schengenraumes erfolgte in mehreren Schritten, seit rund einem Jahrzehnt ist aber Sand im Getriebe. Eine Chronologie:

Juni 1985 – Schengen-Abkommen wird von Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden im gleichnamigen Luxemburger Ort unterzeichnet. Fünf von zehn damaligen Mitgliedern der Europäischen Gemeinschaft vereinbaren, die Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen im Gegenzug für eine stärkere Sicherheitskooperation abzuschaffen.

Juni 1990 – Schengen-Mitglieder unterzeichnen eine Konvention zur Umsetzung des Abkommens.

März 1995 – Mit Inkrafttreten der Konvention erfolgt Aufhebung der Grenzkontrollen zwischen Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Portugal. (Spanien und Portugal hatten Abkommen im Juni 1991 unterzeichnet.)

Oktober 1997 – Erweiterung um Italien (Abkommen 1990 unterzeichnet)

Dezember 1997 – Erweiterung um Österreich (Abkommen 1995 unterzeichnet)

Mai 1999 – Schengen wird durch den Vertrag von Amsterdam zum Teil des EU-Rechtsbestands

Jänner 2000 – Erweiterung um Griechenland (Abkommen 1992 unterzeichnet)

März 2001 – Erweiterung um Dänemark, Finnland, Schweden, Island und Norwegen (Abkommen 1996 unterzeichnet)

Dezember 2007 – Erweiterung um Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn (Land- und Seegrenze; März 2008 im Flugverkehr)

Dezember 2008 – Erweiterung um die Schweiz (Landgrenze; März 2009 im Flugverkehr)

Dezember 2011 – Erweiterung um Liechtenstein

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