30-Jähriger soll mehrere Brände in Graz gelegt haben

08.10.2026 • 11:44 Uhr
30-Jähriger soll mehrere Brände in Graz gelegt haben

Die Polizei hat in der Nacht auf Donnerstag in Graz einen 30-jährigen Niederösterreicher wegen des Verdachts auf versuchte Brandstiftung, Sachbeschädigungen und Missbrauch von Notzeichen festgenommen. Er soll in der Innenstadt Mistkübel in einem Stiegenhaus sowie in Innenhöfen angezündet sowie unter anderem in einer Tiefgarage falschen Brandmeldealarm ausgelöst haben. Eine Videoaufzeichnung führte zu dem alkoholisierten Verdächtigen, der alles zuerst gestand, so die Polizei.

Ab 20.00 Uhr am Mittwoch musste die Berufsfeuerwehr deswegen ausrücken. Die Brände wurden gelöscht, an den Gebäuden entstanden Schäden. Der Verdächtige aus dem Bezirk Lilienfeld musste wegen seines gesundheitlichen Zustands in ein Spital gebracht werden. In seiner Erstbefragung gab er an, seit der Kindheit bei der freiwilligen Feuerwehr tätig gewesen und fasziniert von Feuer zu sein. Später verweigerte er die Aussage. Schließlich wurde er über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Laut den Ermittlern soll er erst Ende Juli wegen einschlägiger Delikte aus der Haft entlassen worden sein.