Apple wirft OpenAI Nutzung von Geschäftsgeheimnissen vor

01.09.2026 • 01:53 Uhr
Apple wirft OpenAI Nutzung von Geschäftsgeheimnissen vor

Apple wirft dem ChatGPT-Entwickler OpenAI vor, Geschäftsgeheimnisse des iPhone-Konzerns genutzt zu haben. Einem am Montag bei einem US-Bundesgericht eingereichten Antrag zufolge soll ein ehemaliger Apple-Ingenieur bei seiner jetzigen Tätigkeit für OpenAI auf einen Schaltplan für einen Stromrichter zugegriffen haben. Apple wirft dem Mitarbeiter vor, mit den geschützten Informationen im März 2026 eine Künstliche Intelligenz (KI) trainiert zu haben.

Die neuen Beweise stammen den Angaben zufolge von einem MacBook-Computer, den OpenAI im Rahmen des Gerichtsverfahrens am 21. August 2026 an Apple übergeben hatte. Apple beantragte bei dem Gericht eine Beschleunigung des Beweisaufnahmeverfahrens. OpenAI hat versucht, die Klage abweisen zu lassen, mit der Begründung, man entwickle “völlig neue” Produkte. Eine Stellungnahme von OpenAI zu dem neuen Antrag lag zunächst nicht vor.