Bergung der Propellermaschine aus Attersee am Samstag

Nach der Ortung des abgestürzten Propellerflugzeuges in 160 Meter Tiefe des Attersees bei Steinbach soll die Maschine wohl erst am Samstag geborgen werden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Zweisitzer des Typs P2002JFS war am Mittwoch um 11.25 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache in den See gestürzt und sofort untergegangen. Zwei verstorbene Personen seien bei der Ortung des Kleinflugzeugs im Cockpit entdeckt worden, heißt es. Die Polizei macht offiziell keine Angaben.
Laut Medienberichten sollen an Bord der Maschine ein 20-jähriger Flugschüler und sein 25-jähriger Lehrer gewesen sein. Es dürften Deutsche sein, die am Mittwoch von Salzburg aus gestartet sind. Nicht einmal eine halbe Stunde nach dem Start kam es zu dem Unglück. Mit Tauchrobotern und Sonargeräten wurde der See nach der Propellermaschine abgesucht. Mehrere Feuerwehren, Polizei, Rettungshubschrauber und das Rote Kreuz waren ebenfalls im Einsatz.
Am frühen Abend wurde das Wrack in rund 300 Metern vom Ufer in 160 Meter Tiefe lokalisiert. Die Bergung wurde von der Feuerwehr für Samstag angesetzt. Laut Polizei sei der Donnerstag ein zu kurzfristiger Termin und am Freitag sei laut Vorhersage das Wetter zu instabil, Gewitter sind gemeldet. Erst wenn die Maschine aus dem See gezogen ist, werde die Polizei auch Auskunft zu den Insassen geben.