Berufssoldat bei Schießübung schwer verletzt

09.07.2026 • 10:34 Uhr
Berufssoldat bei Schießübung schwer verletzt

Ein 23-jähriger Soldat hat bei einer Schießübung am Mittwoch im obersteirischen Judenburg (Bezirk Murtal) bei der Explosion einer Granate schwere Verletzungen an den Händen erlitten. Sanitäter des Bundesheeres übernahmen die Erstversorgung und brachten den Schwerverletzten in das LKH Judenburg. Fremdverschulden dürfte nicht vorliegen. Das Bundesheer hat eine interne Unfallkommission eingerichtet, um den Hergang zu rekonstruieren, so die Polizei am Donnerstag.

Der Mann aus Klagenfurt war am Mittwoch kurz vor Mittag als Gruppe von Berufssoldaten bei einer Ausbildung am Schießplatz. Er war als Ladeschütze an einem Granatwerfer eingeteilt und lud die scharfen Granaten nach. Dabei dürfte er die zweite Granate zu früh nachgeladen haben. Dadurch ging die erste noch im Rohr befindliche Granate hoch. Es kam zu einer schweren Detonation. Der junge Mann erlitt neben den Händen auch Verletzungen im Gesicht.