CO2-Ausstoß weltweiter Modeindustrie steigt rasant

Der CO2-Ausstoß der Modeindustrie weltweit ist laut einem Bericht der NGO Apparel Impact Institute binnen zwei Jahren bis 2024 um fast 14 Prozent gestiegen. 2024 lagen die Emissionen bei rund einer Milliarde Tonnen CO2 und damit 6,3 Prozent höher als in den zwölf Monaten davor. Schon 2023 stieg der CO2-Ausstoß gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent. Grund: Es wird immer mehr Kleidung hergestellt, und dafür braucht es mehr Fasern – vor allem das aus Erdöl hergestellte Polyester.
Neues Polyester ist günstiger und einfacher zu beschaffen als recyceltes Material. Das Apparel Impact Institute ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in den USA, die sich für mehr Klimaschutz in der Modebranche einsetzt. Für ihre jährliche Auswertung nutzt sie Angaben zur weltweiten Fasermenge sowie Werte dazu, wie viel CO2 bei der Herstellung jeder Faserart entsteht.