Deutschland bei WM vorzeitig weiter – Curacao überrascht

Deutschland hat sich am Samstag als drittes Team bei der Fußball-WM für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Die DFB-Auswahl behielt gegen die Elfenbeinküste nach einem 0:1 noch mit 2:1 die Oberhand und steht nach dem zweiten Sieg auch schon als Gruppe-E-Sieger fest. Weiter sieglos ist Ecuador nach einem blamablen 0:0 gegen WM-Debütant Curacao. In Pool F sind die Niederländer nach einem 5:1 gegen Schweden Spitzenreiter. Vier Punkte hat auch Japan nach einem 4:0 gegen Tunesien.
Die Deutschen mussten in Toronto auch aufgrund eines Gegentors von Franck Kessie (30.) härter arbeiten als beim 7:1 gegen Curacao. Den Unterschied machte mit Stürmer Deniz Undav ein “Joker” aus, er traf in den Minuten 68 und 94. Der 29-Jährige hält bei acht Treffern in elf Länderspielen. Die Elfenbeinküste hat als Zweiter im Aufstiegsrennen weiter alles in der eigenen Hand, geht es doch noch gegen Curacao. Der Inselstaat konnte im Vergleich zur Premierenpartie überraschen, spielte dank eines starken Tormanns Eloy Room in Kansas City gegen Ecuador zu Null. Die Südamerikaner haben auch erst einen Zähler geholt, sie stehen gegen die erstmals seit 2014 in der K.o.-Phase vertretenen Deutschen enorm unter Druck.
Die Niederländer, die zum Auftakt gegen Japan 2:2 gespielt hatten, zogen mit einem klaren Erfolg an den Schweden vorbei an die Tabellenspitze. Nach einem Blitzstart durch einen Doppelpack von Brian Brobbey (5., 17.) trugen sich in Houston (Texas) auch der zweite Doppelpacker Cody Gakpo (47., 54.) und Crysencio Summerville (89.) in die Schützenliste ein. Für die Schweden gab es nach der 5:1-Gala gegen Tunesien nur den Ehrentreffer durch Anthony Elanga (59.). Den ersten Sieg im zweiten Match gab es auch für die Japaner. Durch Tore von Daichi Kamada (4.), Ayase Ueda (31., 83.) und Junya Ito (69.) wurde im 1.000. Spiel der WM-Geschichte der Klassenunterschied zwischen den beiden Teams augenscheinlich. Zum Abschluss bekommen es die Skandinavier in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit Japan zu tun, die Niederlande mit Tunesien.