Dutzende Tote nach Regenfällen in Elfenbeinküste und Ghana

Schwere Regenfälle haben zu teils tödlichen Überschwemmungen in mehreren westafrikanischen Küstenländern geführt. In der Elfenbeinküste (Côte d’Ivoire) kamen laut Regierung seit Beginn der Regenzeit im Mai 59 Menschen ums Leben. Im benachbarten Ghana starben Anfang dieser Woche 12 Menschen in Fluten, wie dortige Behörden meldeten. Niederschläge setzten am Montag große Teile der Hauptstadt Accra und der umliegenden Region unter Wasser. Auch in Benin kam es zu Überschwemmungen.
In den kommenden Tagen wird an der westafrikanischen Küste mit weiteren schweren Regenfällen gerechnet. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros OCHA sind rund 7,5 Millionen Menschen von Überschwemmungen bedroht. Die Regenzeit dauert in den Küstenländern am Golf von Guinea normalerweise etwa von April bis August sowie von Oktober bis November an. In den Ländern des Sahel wie Mali und dem Senegal fällt fast der gesamte jährliche Niederschlag zwischen Juni und September.