Eine Tote bei Attacke in deutschem Seniorenheim

Bei einem Angriff in einem Seniorenheim in der Kleinstadt Olfen im Münsterland im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen ist am Freitagabend eine Frau ums Leben gekommen. Zudem gebe es zwei schwer verletzte Frauen, eine von ihnen schwebe in Lebensgefahr, so die Polizei. Vom Täter gehe aber keine Gefahr mehr aus. Das Boulevardblatt “Bild” berichtete, ein Bewohner des Altersheims habe die Menschen mit einem Messer niedergestochen.
Ob der Angreifer festgenommen werden konnte oder warum von ihm keine Gefahr mehr ausgehe, war vorerst unklar. Bei allen Opfern der Attacke handle es sich um Frauen, der Täter sei männlich, sagte eine Polizeisprecherin in Münster. Rettungshubschrauber landeten am Abend vor dem Seniorenzentrum St. Vitus-Stift, die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus.
Im St. Vitus Stift leben nach Betreiberangaben 77 pflegebedürftige Senioren. Es seien “Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die durch gesundheitliche Beeinträchtigungen der Unterstützung und Pflege bedürfen”. Dem Haus angeschlossen ist ein betreutes Wohnen mit 36 barrierefreien Wohnungen. Es gibt zudem Wohngruppen für Senioren, die an Demenz erkrankt sind. Träger des Seniorenzentrums ist die Stadt Olfen.