Eisenstadt bekommt eigene Biogasanlage
Die burgenländische Landeshauptstadt Eisenstadt bekommt am Bauhof eine eigene Biogasanlage. Der Bioabfall aus der Stadt soll dort in Strom und Wärme umgewandelt werden. Genutzt wird die Energie am Bauhof selbst und zum Laden der E-Stadtbusse, erläuterte Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) am Montag. Außerdem wird in die regionale Energiegenossenschaft eingespeist.
Mit der Abwärme soll im Winter der Bauhof geheizt werden. Im Sommer wird sie zur Trocknung von Strauch- und Baumschnitt eingesetzt, der zu Hackschnitzeln verarbeitet wird, sagte Georg Greutter von “waste2energy”. Für die Energiegenossenschaft bedeute das Projekt weniger Abhängigkeit von Sonnenstunden, betonte Eva Fugger, Generaldirektor-Stellvertreterin der Raiffeisenlandesbank.
Die Biogasanlage, die aus fünf Containern besteht, wird derzeit errichtet und soll im kommenden Oktober in Betrieb gehen können. Sie bildet mit Photovoltaikanlagen und dem bestehenden Stromspeicher künftig eine Energiezelle am Bauhof. Die gesamte Anlage soll jährlich rund 400.000 Kilowattstunden Strom und 180.000 Kilowattstunden Wärme produzieren.