Greenpeace und Spar fordern Aus für EU-Mercosur-Pakt

/ 2 Minuten Lesezeit

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die Handelskette Spar, die Biobauernverein Bio Austria und die Molkerei Berglandmilch fordern gemeinsam ein endgültiges Aus für den EU-Mercosur-Pakt. Denn dieser würde den europäischen und österreichischen Markt mit mehr „Ramsch-Lebensmitteln“ aus Südamerika überschwemmen, etwa Rinder- und Hühnerfleisch oder Zucker.

Das würde nicht nur die österreichische Landwirtschaft einem ruinösen Preisdumping aussetzen, sondern auch gleichzeitig die Abholzung von wertvollen Wäldern, wie etwa dem mächtigen Amazonas, vorantreiben. Der Mercosur-Pakt sehe etwa eine Erhöhung der Einfuhrquote von billigem Rindfleisch um 100.000 Tonnen pro Jahr vor. Bei Hühnerfleisch sollen 180.000 Tonnen hinzukommen. Greenpeace kritisiert, dass in der Fleischproduktion der Mercosur-Länder immer noch Antibiotika als Wachstumsförderer eingesetzt würden, obwohl dies in der EU seit 2006 verboten sei.