Hochleistungsbahnverbindung Linz-Prag wird analysiert

Österreich und Tschechien wollen den grenzüberschreitenden Bahnverkehr stärken. Langfristiges Ziel ist es, die Strecke Wien-Prag in 2,5 Stunden zu schaffen. Ein Fokus wird aber auch auf die Strecke Linz-Prag gelegt, eine etwaige Hochleistungsverbindung wird analysiert werden. Die vertiefende Zusammenarbeit haben die beiden Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) und Ivan Bednárik am Freitag unterschrieben, teilte das heimische Ministerium am Freitag mit.
Bei der Verbindung Linz-České Budĕjovice-Prag soll eine gemeinsame Studie der ÖBB-Infrastruktur AG und der staatlichen tschechischen Eisenbahnverwaltung und -infrastrukturbetreiber Správa železnic bis Ende 2026 eine “fundierte Grundlage für eine mögliche Hochleistungsverbindung” schaffen. Dabei werden sowohl das Verkehrsaufkommen als auch Kosten und Nutzen umfassend analysiert.
Zukunftsmusik: Wien-Berlin über Prag in vier Stunden
Bei den Verbindungen von Wien und Linz nach Prag geht es gesamteuropäisch auch um die weitere Strecke bis Berlin. Diese soll bei einem Vollausbau von Wien bis Berlin in vier Stunden fahrbar werden.
Kürzlich gab es bereits eine ähnliche Vereinbarung mit der Slowakei. Wien und Bratislava werden per Zug im Stundentakt verbunden.