Im Schnitt fließen 242 Euro pro Jahr in Körperpflegeprodukte

Die Menschen in Österreich kaufen pro Jahr rund 205 Millionen Packungen mit Produkten für die Haut- und Körperpflege. Das sind laut der Branchenplattform “Kosmetik transparent” etwa 90 Millionen einzelne Einkaufsakte. “Im Durchschnitt investiert ein österreichischer Privathaushalt pro Jahr 242 Euro in Körperpflege und verbraucht dabei 54 Packungen”, analysiert Sprecherin Andrea Schneider für die APA die Daten für 2025. Das Budget dafür sei gestiegen: 2024 waren es 237 Euro.
Eingekauft werden demnach Produkte aus dem Bereich “Personal Care” im Schnitt 24 Mal im Jahr bzw. rund zweimal im Monat. Bei jedem dieser Einkäufe werden durchschnittlich zehn Euro für 2,3 Produkte ausgegeben. “Trotz allgemein steigender Preise sparten Österreichs Haushalte 2025 bei Haut- und Körperpflege nicht”, sagte Schneider. “Stattdessen gaben sie sogar fünf Euro mehr aus.” Hautpflege “boomt”, Haarpflege bleibt stabil, “nachhaltige Produkte gewinnen”, hieß es zusammenfassend.
Ausgabenplus
Die Daten stammen aus dem YouGov Shopper Panel, bei dem kontinuierlich die Einkäufe von 4.000 Privathaushalten erfasst werden, repräsentativ für vier Millionen österreichische Privathaushalte. Die Ergebnisse für 2025 zeigen laut “Kosmetik transparent” eine Tendenz: “Die Ausgabenbudgets steigen, der Fokus liegt zunehmend auf Haut- und Haarpflege sowie Natürlichkeit, und der Drogeriefachhandel festigt seine Vormachtstellung als Einkaufsquelle.”
Generell seien die durchschnittlichen Ausgaben pro Einkauf in allen Warengruppen angestiegen. Besonders gewachsen sei aber das Segment der Hautpflege (Skin Care) beim Umsatz: “Das jährliche Haushaltsbudget dafür stieg von 82 auf 90 Euro an.” Gesichtspflege (Facial Care) hat die Käuferreichweite gehalten. 74,4 Prozent aller österreichischen Haushalte kauften außerdem mindestens einmal im Jahr ein Produkt aus der Kategorie “Hair”. Die durchschnittlichen Jahresausgaben für Shampoo, Haarpflege und -styling lagen 2025 bei rund 51 Euro.
Auch etwas mehr Budget fürs “Öko”-Segment
45,7 Prozent der Haushalte kauften mindestens einmal im Jahr Naturkosmetik oder “naturnahe” Kosmetikprodukte. Die jährlichen Ausgaben dafür stiegen von 51,8 auf 56,5 Euro.
Eingekauft werden “Personal Care”-Produkte nach wie vor am häufigsten im Drogeriefachhandel. Mit zwei Dritteln Marktanteil liegt er den Angaben zufolge unangefochten vor dem Lebensmittelhandel mit 17 Prozent und dem Diskontmarkt mit 5,7 Prozent. Die Parfumerien haben gegenüber 2024 etwas gewonnen und rangieren bei etwa fünf Prozent, die Apotheken bei drei Prozent.