LASK will gegen Hartberg sieglose Serie beenden

07.10.2022 • 23:20 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
LASK will gegen Hartberg sieglose Serie beenden

Nach einem Monat ohne Sieg in der Fußball-Bundesliga plant der LASK in der 11. Runde wieder die volle Punkteausbeute ein. Im Heimspiel gegen die ebenfalls seit vier Runden sieglosen Hartberger wollen die Linzer am Samstag an die Leistung beim 1:1 gegen Red Bull Salzburg anknüpfen. Die “Bullen” sind unterdessen zu Gast bei den Altachern, die zuletzt die rote Laterne an Ried abgegeben haben. Austria Klagenfurt empfängt Austria Lustenau. Anpfiff ist jeweils um 17.00 Uhr.

Gegen “kleinere” Gegner ist es für den LASK zuletzt nicht nach Wunsch gelaufen. Gegen Ried (1:1), Lustenau (1:1) und WSG Tirol (1:4) musste man sich im September mit nur zwei Zählern begnügen. Das soll abgehakt sein. “Wir haben gegen Kleinere nicht die Punkteanzahl geholt, gegen Kleinere ist es oft schwieriger. Aber meine Mannschaft hat Charakter”, betonte Trainer Dietmar Kühbauer, der sich im Heimspiel gegen den TSV Hartberg vielmehr am 1:1 am vergangenen Wochenende gegen Salzburg orientieren will, bei dem sein Team den Ausgleichstreffer erst in der 96. Minute kassiert hat.

Auch Hartberg agierte zuletzt glücklos. Die Steirer liegen als Vorletzter nur zwei Punkte vor Schlusslicht Ried, zuletzt gab es drei Niederlagen in Folge. Dennoch lebt bei Coach Klaus Schmidt der Glaube an ein Erfolgserlebnis. Man wolle “etwas Zählbares” aus Pasching mit nach Hause nehmen, meinte der 54-Jährige. “Wir haben uns in den letzten Tagen sehr gut auf den Gegner vorbereitet. Ich hoffe, dass sich die Arbeit bezahlt macht und wir endlich wieder anschreiben können”, sagte Schmidt.

Mit dem ersten “Dreier” nach fast zwei Monaten ist Altach zuletzt beim 3:2-Sieg in Ried aus der Krise getaucht, am Samstag bietet sich der Elf von Miroslav Klose die Gelegenheit für den nächsten Befreiungsschlag. Zumindest theoretisch. Denn im Schnabelholz ist Fußball-Serienmeister Salzburg zu Gast. Und der will sich im Umschaltmodus von Champions League zu Bundesliga keine Blöße geben und eines unbedingt vermeiden: den Rückfall auf Platz zwei der Tabelle hinter Sturm Graz.

Angesichts des Zagreb-Rückspiels am Dienstag kreisten die Gedanken von Salzburg-Trainer Matthias Jaissle nicht zuletzt um personelle Rotation. “Wichtig wird sein, dass wir die nötige Frische auf den Platz bekommen – körperlich, aber auch mental. Deshalb kann es schon sein, dass es einige Wechsel geben wird”, kündigte der Deutsche an. Auf die nötige Lockerheit hofft auch Altach-Coach Miroslav Klose, der von einem “Bonusspiel” bzw. einem “Bonbon” nach dem “Pflichtsieg” sprach: “In unserer Situation, würde ich schon sagen, dass es ein Bonus ist”, erklärte Klose, “aber ich nenne es Bonbon. Jeder Punkt gegen Salzburg ist ein Bonbon.”

Mit dem Duell zwischen den Austrias aus Klagenfurt und Lustenau kommt es zum Treffen der Aufsteiger der vergangenen zwei Jahre. Die Kärntner könnten dabei erstmals in ihrer Oberhaushistorie drei Siege in Folge feiern, übten sich im Vorfeld aber in Zurückhaltung. “Es wäre ein großer Fehler, wenn wir sie auf die leichte Schulter nehmen würden”, erklärte Goalgetter Markus Pink. Und Trainer Peter Pacult meinte: “Wir wissen um ihre Konterstärke.”

Lustenaus Motor geriet mit nur zwei Punkten aus fünf Partien zuletzt ins Stottern. Das war freilich auch den Gegnern geschuldet. Es waren mit Salzburg, der Wiener Austria, LASK, Sturm Graz und WAC die aktuell fünf erfolgreichsten, nach gutem Saisonstart fiel Lustenau von Rang drei auf Platz acht zurück. Trainer Markus Mader sah das naturgemäß nicht als Mini-Krise. “Jetzt kommen die Gegner auf Augenhöhe, wo man Punkte machen kann mit der Bedingung, das alles passen muss bei uns. Wir sind immer noch der Aufsteiger und wissen, woher wir kommen.”

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