Luxusautobauer Bentley setzt auch auf ein Elektro-Modell

27.03.2026 • 15:39 Uhr
Luxusautobauer Bentley setzt auch auf ein Elektro-Modell

Der britische Luxusautobauer Bentley hat voriges Jahr mit 10.131 Karossen um fünf Prozent weniger Autos abgesetzt, was vor allem dem anhaltenden Marktrückgang insbesondere in China geschuldet ist. Der Umsatz sank um ein Prozent auf 2,6 Milliarden, unterm Strich blieben 216 Millionen Euro. Unterdessen steht die künftige Montagelinie für batterieelektrische Fahrzeuge im Werk in Pyms Lane kurz vor der Fertigstellung. 2026 dürfte ein erster E-Bentley vorgestellt werden.

Man habe trotz des schwierigen globalen Marktumfelds die operative Leistungsfähigkeit in unter Beweis gestellt, so die als Audi-Tochter zum deutschen VW-Konzern gehörende Firma. Gleichzeitig investiere man erheblich in den historischen Standort in Pyms Lane, um sich gezielt auf die Elektrifizierung vorzubereiten. Das gilt längst nicht für alle Hersteller von Edelschlitten.

“Das Jahr 2025 war ein entscheidendes Jahr für Bentley, da wir unsere Vorbereitungen für die nächste Generation von Bentley-Fahrzeugen weiter vorantreiben, einschließlich unseres kommenden vollelektrischen Modells”, so Bentley-Vorstandschef Frank-Steffen Walliser in einer Aussendung der Porsche Holding vom Freitag. Heuer sollen allerdings auch 275 Stellen abgebaut werden. Den betroffenen Mitarbeitenden sagte Walliser Begleitung und Unterstützung seitens des Unternehmens zu.

Erster Stromer wird für Bentley kleines Auto unter fünf Meter Länge

Bentley will nicht nur ein erstes E-Modell mit dem Arbeitsnamen “Urban SUV” bauen, das soll im Werk in Pyms Lane in der Stadt Crewe in der nordwestenglischen Grafschaft Cheshire auch CO2-neutral geschehen. Für einen Krösusautobauer wie Bentley wird es sich um ein relativ kleines Auto handeln, wird unter fünf Meter lang. Just das älteste Gebäude am historischen Standort, “A1”, wird künftig als Montageband für BEV-Modelle beherbergen.