Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike verlässt Krankenhaus

Rund eineinhalb Wochen nach ihrer gescheiterten Hinrichtung in Tennessee hat Christa Pike das Krankenhaus verlassen. Sie sei mittlerweile in das Gefängnis zurückgekehrt, in dem sie seit über 30 Jahren inhaftiert war, teilten ihre Anwälte mit. “Sie wird im Gefängnis weiterhin medizinisch versorgt, und wir werden ihren Genesungsverlauf weiterhin verfolgen.” Pike hätte als erste Frau seit über 200 Jahren in Tennessee hingerichtet werden sollen. Sie überlebte zwei Todesspritzen.
Am Donnerstag war bereits bekanntgeworden, dass die 50-Jährige sich erstmals in ihrem Krankenhauszimmer bewegt hatte. Pike war den früheren Angaben zufolge zu dem Zeitpunkt geistig weiterhin etwas benommen und verlor leicht den Faden. Zugleich waren ihre Arme demnach noch schwer verletzt und kaum einsetzbar. Ob bleibende Schäden zurückbleiben, ist bisher unklar.