Ndukwe trifft bei turbulentem Startelf-Debüt für Levante

12.10.2026 • 23:22 Uhr

Ifeanyi Ndukwe hat bei seiner Premiere in der Startelf von Levante einen turbulenten Abend erlebt. Beim 3:3 gegen den FC Sevilla in der spanischen Liga verschuldete der 18-Jährige zunächst das 0:1, traf dann aber in der zehnten Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich. In einem wilden Finish fielen gleich drei Tore nach der 90. Minute. Levante hält nach sieben Saisonspielen nun bei sechs Zählern auf dem 17. Tabellenrang.

Der von Liverpool nach Spanien verliehene Ndukwe war nach davor zwei Einsätzen als Wechselspieler dieses Mal von Start weg dabei. Der junge Wiener, im Sommer von der Austria nach England gewechselt, war vor knapp 20.000 Zuschauern in Valencia von Beginn an gefordert. Sevilla übte früh Druck aus. Nach einer knappen Viertelstunde unterlief Ndukwe dann ein grober Patzer. Sein Rückpass auf Torhüter Mathew Ryan fiel zu schwach aus, der Schotte Robbie Ure reagierte am schnellsten und ließ Ryan keine Chance (13.).

In der zweiten Halbzeit legte Sevilla durch Felix Correia (54.) nach, Ivan Romero (57.) gelang kurz darauf das Anschlusstor. Ein traumhafter Volleytreffer von Adrian de la Fuente in der 92. Minute schien Levante dann zumindest einen Punkt zu sichern. Isaac Romero brachte Sevilla drei Minuten später jedoch erneut voran. Der Torschütze jubelte vor den gegnerischen Fans und sah darauf Gelb-Rot. Mit einem Mann mehr warf Levante noch einmal alles nach vorne. Der aufgerückte Ndukwe stand nach einem hohen Ball dann goldrichtig und durfte sich feiern lassen.