Neuer Reparaturbonus wird gut angenommen

29.03.2026 • 14:24 Uhr

Die Geräte-Retter-Prämie für die Reparatur der im Haushalt am meisten benötigten Elektrogeräte läuft bisher erfolgreich, teilte das Umweltministerium am Sonntag mit. So wurden seit dem Start am 12. Jänner bis zum 26. März bereits 65.300 Bons generiert und 59.000 Bons eingelöst. In rund 2.100 Fällen gab es bereits eine Auszahlung. Mit den Bons kann man sich 50 Prozent der Reparaturkosten – maximal 130 Euro – sowie bis zu 30 Euro für Kostenvoranschläge holen.

“Das entlastet die Haushalte, reduziert den Ressourceneinsatz und leistet gleichzeitig einen sinnvollen Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima”, sagte Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP). “Die regionale Wertschöpfung durch heimische Betriebe trägt außerdem zum Aufschwung für Österreich bei.”

Eine hohe Nachfrage nach einer Reparatur verzeichnet das Ministerium bei Kaffeemaschinen (10.461), gefolgt von Waschmaschinen (9.181) und Geschirrspülern (8.654). Viele Konsumentinnen und Konsumenten wollen sich aber auch die Reparatur des Laptops (4.422) oder des Backofens (2.903) fördern lassen.

Knapp 2.300 Partnerbetriebe

Die Reparaturen können österreichweit in mittlerweile 2.280 Partnerbetrieben durchgeführt werden. Die Förderung gibt es für Elektrogeräte, die im Haushalt am häufigsten benötigt werden und gleichzeitig viel Material binden. Darunter fallen etwa Waschmaschinen, Kühlgeräte, Kaffeemaschinen, Staubsauger oder Akkuschrauber. Aber auch Geräte für die Krankenpflege wie Rollstühle, Pflegebetten, Beatmungsgeräte oder Blutdruckmessgeräte sind von der Förderung umfasst.

Vorgänger der “Geräte-Retter-Prämie” war bis zum Mai 2025 der “Reparaturbonus”, allerdings umfasste dieser auch die Reparatur von Fahrrädern, E-Bikes, Handys und Luxus-, Wellness- oder Unterhaltungsgeräten.