ÖSV-Ski-Talente auch im Slalom bei Junioren-WM ohne Medaille

25.01.2023 • 16:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die österreichischen Ski-Junioren haben zum Abschluss der Heim-WM in St. Anton auch im Slalom eine Medaille verpasst. Am Mittwoch erlebten die rot-weiß-roten Hoffnungsträger beim Sieg des Italieners Corrado Barbera eine Enttäuschung, Kilian Pramstaller war mit starken Zwischenzeiten im ersten Durchgang ausgeschieden, Jakob Greber erwischte es auf Platz vier liegend in der Entscheidung. Für Österreich ist es mit zwei Bronzenen das schwächste Abschneiden bei einer Junioren-WM.

“Schade, ich bin All-in gegangen”, sagte Greber im ORF-Interview. “Aber ganz mit leeren Händen gehen wir nicht nach Hause.” Ralph Seidler landete mit einem Rückstand von 1,39 Sekunden auf Platz zehn. Damit schließt der ÖSV die Weltmeisterschaft auf Platz zehn im Medaillenspiegel ab. “Rein von den Medaillen kann man nicht ganz zufrieden sein. Auch heute beim Slalom war es wieder wirklich sehr knapp. Es war einfach cool, wie beherzt die Burschen angegriffen haben”, sagte Jürgen Kriechbaum, Sportlicher Leiter Nachwuchs im ÖSV.

Erstmals seit der ersten Ausgabe 1982 der jährlich ausgetragenen Titelkämpfe gewannen die ÖSV-Talente keine Gold- sowie Silbermedaille. Die einzigen beiden Podestplätze in elf Rennen hatten Vincent Wieser im Super-G und Wieser gemeinsam mit Greber in der Team-Kombination geholt.

Bei der Weltmeisterschaft der 16- bis 21-Jährigen fehlten im rot-weiß-roten Team allerdings mit Victoria Olivier und Amanda Salzgeber zwei potenzielle Medaillenanwärterinnen in gleich mehreren Disziplinen. Magdalena Egger, die im Vorjahr drei Goldene geholt hatte, war aufgrund des Alters kein Thema.

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