ORF-Wettermann Marcus Wadsak erhält Walther-Rode-Preis 2026

Der Walther Rode-Preis geht heuer an den Klimajournalisten, ORF-Wettermoderator und Meteorologen Marcus Wadsak. Seine journalistische Arbeit liefere “eine solide, überprüfbare und konstruktive Grundlage für den öffentlichen Diskurs zum Klimawandel und wie wir als demokratische Gesellschaft damit umgehen sollten”, befand laut Aussendung am Donnerstag die Jury der vom Medienhaus Wien vergebenen Auszeichnung. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird am 19. Oktober verliehen.
Mit dieser Auszeichnung wolle die Jury ein Zeichen setzen, hieß es: “Der Klimawandel ist eine der größten globalen Herausforderungen. Seit 1995 klärt Marcus Wadsak darüber im öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf. Er präsentiert nicht nur Sonnen- und Regenwetter, Kälte- und Hitzewellen, sondern erklärt auch Wetterphänomene, ihre Ursachen und Auswirkungen.” Beharrlich, oft rauem Gegenwind auf Social Media ausgesetzt, entgegne er dabei im ORF wie in seinen Büchern “Fake und Fiction” mit wissenschaftsbasierten Fakten und ordne sie ein. “Die unbeirrbare Umsetzung seiner wissenschaftlichen Expertise in eine verständliche Sprache zeichnet ihn aus”, hielt Medienhaus Wien-Geschäftsführer Andy Kaltenbrunner fest.
Der Walther Rode-Preis wird jährlich für “qualitätsvolle und vom tagespolitischen Opportunismus unbeeinflusste Haltung im Journalismus” verliehen. Er erinnert an den österreichischen Rechtsanwalt und Publizisten Walther Rode, dessen Bücher und Schriften im Faschismus verboten wurden.