PISA-Studie zeigt Verschlechterung bei Lesen und Mathematik

08.09.2026 • 15:01 Uhr
PISA-Studie zeigt Verschlechterung bei Lesen und Mathematik

Am Dienstag ist die PISA-Studie für das Jahr 2025 veröffentlicht worden. Für die Studie wurden in vielen Ländern Schüler von 15 bis 16 Jahren getestet. Laut den Ergebnissen haben sich Schüler der OECD-Länder in Mathematik und Lesen verschlechtert. In Naturwissenschaften blieben sie fast gleich gut. In Österreich gibt auch Verschlechterungen in Mathe und Lesen. Dafür haben sich die Schüler und Schülerinnen in den Naturwissenschaften verbessert.

Insgesamt sind die Leistungen der Schüler in Österreich etwas besser als der Durchschnitt der OECD-Länder. Die Schüler in Südkorea, Japan und im Nicht-OECD-Land Singapur haben die besten Ergebnisse erzielt. In Europa erreichten Estland und Irland die besten Ergebnisse.

Erklärung: PISA-Studie und OECD

Bei der PISA-Studie werden die Fähigkeiten von Schülern in den Bereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften getestet. Diesmal wurde erstmals auch “Lernen in der digitalen Welt” getestet. Schüler zwischen 15 und 16 Jahren müssen in den Bereichen verschiedene Aufgaben lösen. Bei der PISA-Studie machen rund 80 Länder mit. Sie gehören der OECD an. Diese Abkürzung steht für Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.