Start der S-Bahn-Sperren laut ÖBB planmäßig verlaufen

Der Auftakt zu den diversen Streckensperren der S-Bahn in Wien ist laut ÖBB planmäßig und reibungslos verlaufen. So werde etwa das Schienenersatzverkehrskonzept zwischen Praterstern und Floridsdorf – das es im Vorjahr bereits gab – gut angenommen, teilte ein Sprecher auf APA-Anfrage mit. Auch das Ersatzangebot für die S80 zwischen Wien Hütteldorf und Wien Meidling sei erfolgreich gestartet, hieß es. Dort verkehren ebenfalls Busse.
Die Einschränkungen bestehen seit Samstag. Zur Unterstützung der Reisenden sind an den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖBB im Einsatz. Sie würden bei der Orientierung helfen und für einen möglichst unkomplizierten Umstieg zwischen Bahn und Bus sorgen, wurde betont.
Verkehrskonzept für Donauinselfest
Auch während des Donauinselfestes am Wochenende hat sich das Verkehrskonzept laut ÖBB bewährt. Auf der S45 wurden die Kapazitäten durch einen verdichteten Takt erhöht. Zusätzlich kamen im Schienenersatzverkehr zwischen Wien Handelskai und Wien Praterstern weitere Gelenksbusse zum Einsatz.
Die Schnellbahn wird durch umfangreiche Bau- und Modernisierungsarbeiten eingebremst. So ist der Verkehr auf der sogenannten Stammstrecke zwischen Floridsdorf und dem Bahnhof Praterstern eingestellt. Die S80 ist ebenfalls zum Teil gesperrt, da nach Vorliegen der Genehmigungen nun an der Verbindungsbahn zwischen Hütteldorf und Meidling gewerkt werden kann.
Die Sommersperre auf der Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Praterstern endet im September. Danach ist jedoch der zentrale Abschnitt zwischen Praterstern und Hauptbahnhof an der Reihe. Dort wird der Verkehr für über ein Jahr eingestellt.
Erschwerend kommt hinzu, dass im Sommer auch die U-Bahn in Wien nicht in vollem Umfang nutzbar ist. Die U3 fährt von 13. Juli bis Ende August nicht zwischen Hütteldorfer Straße und Westbahnhof. Die U4 ist bis Anfang August zwischen Schwedenplatz und Wien-Mitte unterbrochen.