44-Jähriger nach Tötungsdelikt in Klagenfurt festgenommen

11.06.2026 • 11:24 Uhr

Nachdem Mittwochfrüh ein Mann tot in einem Nebengebäude im Südosten von Klagenfurt gefunden worden war, hat die Polizei am Donnerstag von einem Tötungsdelikt gesprochen. Ein 44-jähriger Kärntner sei noch am Mittwoch ausgeforscht und festgenommen worden, hieß es von der Polizei bei einer Pressekonferenz. Schnell war der Verdacht im Raum gestanden, dass der 64-Jährige wegen seiner schweren Kopfverletzungen aufgrund von Fremdverschulden zu Tode gekommen sein könnte.

Der Leiter des Landeskriminalamtes, Gottlieb Türk, sagte vor Journalisten, das Opfer und der Tatverdächtige, ein 44-jähriger, momentan arbeitsloser Kfz-Lackierer, hatten einander gekannt. In einem Nebengebäude des Hauses des 64-Jährigen sei es dann in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu der Tat gekommen: Nach einem Streit um Geld – so die Aussagen des Verdächtigen – habe er einen Hammer genommen und mehrmals auf den Kopf des Pensionisten eingeschlagen. Türk selbst sprach von “massivster Gewalt”.

Der 44-Jährige hatte das Auffinden einer Leiche am Mittwoch gegen 9.20 Uhr selbst bei der Polizei angezeigt. Bei den Erhebungen wurde schließlich die Brieftasche des 64-Jährigen im Auto des Verdächtigen gefunden, was dieser nicht recht erklären konnte. Nach seiner Festnahme gestand der Mann schließlich in den späten Abendstunden die Tat.