Vier Todesopfer bei Überschwemmungen in Bangkok

Bei Überschwemmungen infolge starker Regenfälle sind in der thailändischen Hauptstadt Bangkok nach Behördenangaben vier Menschen ums Leben gekommen. Damit stieg die Zahl der Todesopfer bei den seit rund zwei Wochen andauernden Überschwemmungen in Thailand auf 23, wie die Katastrophenschutzbehörde am Dienstag mitteilte.
In Bangkok war am Wochenende wegen starker Überschwemmungen nach fast 48 Stunden ununterbrochenem Regen der Katastrophenfall ausgerufen worden. Teile der Hauptstadt standen auch am Dienstag noch unter Wasser. Die Schulen blieben den zweiten Tag in Folge geschlossen. Fast 7.000 Menschen waren in Notunterkünften untergebracht.
Nach Angaben des Katastrophenschutzes sind 29 der 77 Provinzen des Landes von den Überschwemmungen betroffen. Der September ist üblicherweise der Höhepunkt der Regenzeit in Thailand.
Auswirkungen auf Flugverkehr
Die schweren Überschwemmungen in Bangkok bringen auch den internationalen Flugverkehr durcheinander. Die thailändische Fluggesellschaft Thai Airways kündigte an, bis Mittwoch mehr als ein Dutzend Flüge streichen zu müssen. Betroffen sind neben Inlandsverbindungen auch mehrere internationale Verbindungen, unter anderem nach Frankfurt und München.
Die Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang bleiben aber geöffnet. Wegen der Überschwemmungen und Verkehrsprobleme müssen Reisende jedoch mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Die thailändische Luftfahrtbehörde CAAT rief Passagiere dazu auf, vor der Fahrt zum Flughafen den Flugstatus zu prüfen und deutlich mehr Zeit für die Anreise einzuplanen.