VW-Werke in Gefahr? – Vorstand Blume in Emden und Zwickau

26.08.2026 • 05:59 Uhr
VW-Werke in Gefahr? - Vorstand Blume in Emden und Zwickau

Wie geht es weiter mit den VW -Standorten in Deutschland? Nach dem Auftakt in Wolfsburg reist Volkswagen-Chef Oliver Blume am Mittwoch nach Emden und Zwickau. In beiden Werken des Autobauers sind außerordentliche Betriebsversammlungen einberufen, bei denen die VW-Führung der Belegschaft Rede und Antwort zu ankündigten Sparmaßnahmen stehen soll. Die Produktionen in Ostfriesland und Sachsen stehen seit der Ankündigung weiterer Sparvorhaben Fokus.

Sie gehören nach Angaben der VW-Führung neben dem Werk für VW-Nutzfahrzeuge in Hannover und dem Audi-Werk in Neckersulm zu den Standorten, für die es noch keine wettbewerbsfähige Nutzung für die 2030er-Jahre gibt. “Das heißt aber nicht, dass Werksschließungen beschlossen sind”, betonte Blume zuletzt immer wieder. Ziel sei es, in den nächsten sechs bis zwölf Monaten belastbare Perspektiven für alle Standorte zu schaffen. In Emden und Zwickau hatte VW in den vergangenen Jahren viel Geld in den Umstieg auf Elektromobilität investiert.

Volkswagen-Chef Blume stößt mit seinem Umbauplan für Europas größten Autobauer auf massiven Protest der Beschäftigten. Teilnehmern zufolge quittierten am Dienstag die mehr als 10.000 VW-Beschäftigten im Stammwerk Wolfsburg in und vor der Halle seine Rede mit Pfiffen und bekundeten ihren Protest mit Schildern und Transparenten.