Wöginger “bei weitem” nicht zufrieden mit SPÖ-Entwurf

ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger reagiert skeptisch auf den vom SPÖ-geführten Sozialministerium vorgelegten Entwurf für die neue Sozialhilfe. In dem Entwurf sei “bei weitem nicht” alles drin, was sich die ÖVP wünschen würde, meinte Wöginger auf eine entsprechende Frage am Mittwoch am Rande eines Pressetermins. “Das ist ein Entwurf, der nicht abgestimmt ist”, betonte Wöginger und sprach sich einmal mehr für degressive Kindersätze wie in Oberösterreich aus.
Es gelte zu verhindern, dass in Zukunft an große Familien 9.000 Euro an Sozialhilfe ausgezahlt werden, so Wöginger. “Wer arbeiten geht, muss am Ende mehr haben, als wer Sozialhilfe bezieht.” Dass degressive Sätze – also gestaffelt abnehmend mit der Zahl der Kinder – wirken, würden die Zahlen der Sozialhilfeempfänger in Oberösterreich und Niederösterreich gegenüber jenen in Wien zeigen. Fehlen würden im aktuellen Entwurf der SPÖ außerdem die konkreten Sätze, so der ÖVP-Sozialsprecher.