Sport

Macht’s gut, Jungs!

07.11.2022 • 16:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Fanclubs zeigten eine Choreographie zum Abschied. <span class="copyright">GEPA/Lerch</span>
Die Fanclubs zeigten eine Choreographie zum Abschied. GEPA/Lerch

Am Sonntag konnte der Cashpoint SCR Altach zu Hause vor 7000 Zuschauern gegen Sturm Graz punkten. Vor dem Spiel hieß es „Lebewohl“ an Kobrach und Netzer.

Es schien, als hätte er Tränen in den Augen gehabt als er durch das Spalier voller Fans lief, die Schals mit einem Dank in die Luft hielten. Er, das ist Martin Kobras. Der ehemalige Altach-Keeper wurde am Smastag vor dem Match gegen Sturm Graz gemeinsam mit Philipp Netzer offiziell verabschiedet. Die Athmosphäre hat er genossen. „Es war wirklich sehr schön. Und auch emotional für mich“, gab er gegenüber der NEUE zu. Er sei beeindruckt gewesen von der Performance auf der Tribüne. „Die Fans haben sich da wirklich was einfallen lassen und sicher auch einige Stunden da reingesteckt.“

Fans jubeln ihrem Ex-Goalie Martin Kobrach zu. <span class="copyright">GEPA/Lerch</span>
Fans jubeln ihrem Ex-Goalie Martin Kobrach zu. GEPA/Lerch

12 Jahre Vereinstreue

Auch Philipp Netzer wirkte emotional. „Ich bin froh, dass ich solche Erinnerungen mit dem SCR Altach hab erleben dürfen“, sagte der Verteidiger vor vier Monaten in einem Vereinsvideo. All diese Erinnerungen würdigten am Samstag auch die Zuschauer. Die Fanclubs gestalteten eine sagenhafte Choreographie und brachten die Arena zum kochen. Ein würdiger Abschied für die beiden Spieler, die seit 2009 bei den Rheindörflern gespielt haben. Insgesamt 348 Pflichtspiele bestritt Netzer für den SCRA – bei Kobras waren es sogar 360 Partien.

Philipp Netzer richtet ein paar Worte an die Fans. <span class="copyright">GEPA/Lerch</span>
Philipp Netzer richtet ein paar Worte an die Fans. GEPA/Lerch

Altach punktet gegen Sturm Graz


Von der tollen Stimmung sollten später auch die Altacher Kicker profitieren. Nachdem sie durch einen Strafstoß in Rückstand geraten waren, gelang Adthe Nuhiu nur wenige Minuten später der Ausgleich per Kopf. Dank VAR-Glück auf Seite der Gastgeber blieb es beim 1:1 und die Fans durften einen Punkt gegen die starken Gäste bejubeln. Eine gelungene Generalprobe vor dem Derby.

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