Sanierungsverfahren über Vorarlberger Lehmbau-Unternehmen

Über einen Vorarlberger Lehmbau-Betrieb ist ein Sanierungsverfahren eröffnet worden. Viele Details sind noch unklar, die Fortführung wird jedoch angestrebt.
Über das Vermögen von Martin Hubert Falger ist am Landesgericht Feldkirch ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Das teilte der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mit.
Der Schuldner ist im Bereich Lehmbau tätig und bietet Innen- und Außenarbeiten sowie den Handel mit natürlichen Baustoffen an. Zudem umfasst das Leistungsspektrum Projektbegleitung und Umsetzung. Ob Dienstnehmer betroffen sind, war zunächst nicht bekannt.
Zu den Ursachen der Insolvenz sowie zur aktuellen Vermögenslage liegen laut AKV noch keine gesicherten Informationen vor. Auch zur Höhe der Verbindlichkeiten und zur Anzahl der Gläubiger konnten vorerst keine Angaben gemacht werden.
Fortführung geplant
Geplant ist eine Fortführung des Unternehmens. Die Entschuldung soll über einen Sanierungsplan erfolgen. Gesetzlich vorgesehen ist dabei ein Mindestangebot von 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren.
Das Verfahren wurde am 25. März 2026 eröffnet. Die Anmeldefrist für Gläubiger endet am 14. Mai. Die Prüfungstagsatzung ist für den 28. Mai angesetzt, die Sanierungsplantagsatzung für den 11. Juni. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Bernd Widerin bestellt.