Es gibt sie, die positiven Beispiele im Vorarlberger Eishockey

NEUE-Sportchef Hannes Mayer kommentiert die neuesten Entwicklungen im Vorarlberger Eishockeysport.
Es gibt sie, die positiven Beispiele im Vorarlberger Eishockey. Man muss nur genau hinschauen. Lustenaus Meistertitel in der ÖEL verändert zwar nicht die heimische Eishockeywelt, aber das wird die Mehrzweckarena, die Herbert Oberscheider plant. Wenn es dem EHC-Boss tatsächlich gelingt, die Standortfrage zu klären, macht er einen riesengroßen Schritt bei seinen Plänen. Ich bin geneigt, zu sagen: Dann wird diese Mehrzweckarena gebaut – und dann wird in Vorarlberg der Hallensport und die Unterhaltungsszene ins 21. Jahrhundert katapultiert. Oberscheider macht das gewieft. Er poltert nicht rum, plaudert nicht aus, er arbeitet im Hintergrund. Der Macher hat vor allem verstanden, dass ein solches Bauvorhaben nicht über Emotionen realisiert werden kann, sondern nur über knallharte Fakten: Investoren sind bereit zu investieren, wenn sie Geld verdienen können, was nur mit bahnbrechenden, visionären Projekten möglich ist.
Visionär ist auch das Nachwuchsprojekt Rheintal Future. Allein schon wegen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von fünf Vereinen. Aber mehr noch, weil die Beteiligten wirklich eine Vision vom Vorarlberger Eishockey der Zukunft haben, die obendrein stimmig zu den Hallenplänen von Oberscheider ist. Dass mit Toni Walch nun ein so renommierter Fachmann bei Rheintal Future einsteigt, ist ein großes Ausrufezeichen. Genau solche positiven Nachrichten braucht das heimische Eishockey.