Gestohlenes Fahrzeug aus der Schweiz offenbar bei Einbruchsversuch in Feldkirch verwendet

Nach dem spektakulären Einbruchsversuch auf das Waffengeschäft Fröwis in Feldkirch-Altenstadt verdichten sich die Hinweise auf eine Verbindung zu einem Autodiebstahl in der Schweiz.
Wie die NEUE exklusiv aus anonymer Quelle erfuhr, soll es sich bei dem am Tatort zurückgelassenen Fahrzeug um jenes Auto handeln, das wenige Stunden zuvor in Oberriet gestohlen worden war.

In der Nacht auf Mittwoch war es zunächst im Kanton St. Gallen zu zwei Einbrüchen gekommen. Kurz nach 1 Uhr meldete ein Anwohner einen Einbruch in eine Autogarage am Wiesenweg in Montlingen. Dort blieb die Täterschaft laut Polizei ohne Beute, da die Fahrzeugschlüssel sicher verwahrt waren. Kurze Zeit später stellte die Kantonspolizei St. Gallen dann einen weiteren Einbruch in eine Autolackiererei an der Montlingerstrasse in Oberriet fest. Dort wurde eine verglaste Werkstatttür eingeschlagen, die Räume wurden durchsucht und mit einem vorgefundenen Schlüssel ein Fahrzeug entwendet.

Bereits gegen 2.30 Uhr war in Feldkirch-Altenstadt versucht worden, mit einem Fahrzeug in die Auslage des Waffengeschäfts Fröwis zu fahren. Die Täter wollten sich offenbar mit dem Wagen als Rammbock Zutritt verschaffen, scheiterten jedoch. Sie flüchteten unerkannt und ließen das Fahrzeug am Tatort zurück.
Inhaber Christoph Fröwis sprach gegenüber der NEUE von einem „amateurhaften“ Vorgehen. Der Fahrer sei beim Einbruchsversuch sogar kurzzeitig eingeklemmt gewesen, zudem habe sich der Wagen verkeilt. Waffen oder Munition wurden nicht entwendet. Die Ermittlungen führt das Landeskriminalamt Vorarlberg, ob und inwieweit eine Zusammenarbeit mit der Kantonpolizei St. Gallen derzeit stattfindet, konnte noch nicht bestätigt werden.