Ein Alarmzeichen für die Pioneers Vorarlberg

NEUE-Sportchef Hannes Mayer kommentiert vor dem anstehenden Ligastart die Ausgangslage der Pioneers Vorarlberg – und die der Tigers in der Oberliga Süd.
Wie gerüstet sind die Pioneers Vorarlberg mit ihrem Billigkader für die Saison, die am Freitag beginnt? Diese Frage stellen sich Fans und Beobachter der Feldkircher gleichermaßen. Geht es nach dem letzten Testspiel der Pioneers, ist wenig überraschend wenig zu erwarten: Die Feldkircher verloren zu Hause mit 4:5 gegen die HC Tigers, also die ehemaligen Bregenzerwälder, für die am Freitag das Abenteuer in der drittklassigen deutschen Oberliga Süd beginnt. Das Alarmierende ist, dass die Tigers davor gegen alle zukünftigen Ligakontrahenten verloren haben. Quervergleiche sind freilich immer schwierig. Trotzdem braucht man auch ob solcher Ergebnisse kein Prophet zu sein, um den Feldkichern eine schwere Saison zu prognostizieren.
Mit Villach wartet zum Auftakt ein Gegner, den die Pioneers laut Geschäftsführer Chrstian Gross zu Hause schlagen müssen. Zugute kommen könnte den Feldkirchern immerhin, dass es auch in Villach drunter und drüber geht: Der Geschäftsführer trat zurück, finanziell sollen die Draustädter nicht erst seit Kurzem schwer angeschlagen sein.
Und die Tigers? Die boten während der Vorbereitung ihren neuen Gegnern Paroli, gewöhnen müssen sich die Ex-Wälder allerdings nicht nur an die neuen Gegner, sondern auch ein neues Format: War in der Alps Hockey League für alle Teams bis zum Ende der Zwischenrunde alles möglich, scheiden in der Oberliga, so wie in der ICE-Liga, die letzten vier Teams nach dem Grunddurchgang aus. Das ist hart, aber sportlich wertvoll.