Abschied von einem Dornbirner Urgestein

Bei der Trauerfeier am Hatler Friedhof erwiesen hunderte Wegbegleiter der Gastronomie-Legende Elmar Greber die letzte Ehre.
Facettenreicher könnte eine Trauergesellschaft wohl kaum sein: Der Hatlerdorfer Friedhof platzte aus allen Nähten, als man Elmar Greber, Familienvater, Sohn der Schwanen-Wirthaus-Familie, Nachtclub-Betreiber und stadtbekanntes Dornbirner Urgestein, sein letztes Geleit gab.


Egal, ob eine Abordnung von den Hells Angels, die dem ehemaligen Darling-Besitzer mit ihren Motorrädern die letzte Ehre erwiesen, Vertreter der Landesjägerschaft, Gastronomen, Unternehmer, bekannte Gesichter aus Politik und Wirtschaft oder zahlreiche Wegbegleiter des beliebten Dornbirners, alle waren gekommen, um von einem unbeugsamen aber immer geradlinigen Menschen Abschied zu nehmen.

Würdevoller Abschied
Die Worte der Verabschiedung, formuliert von Kulturstadtrat Valentin Sottopietra, Bezirksjägermeister Martin Rhomberg, Rechtsanwalt Martin Rützler und Peter Brugger (Hells Angels Vorarlberg) umrahmten in würdevoller Weise die Trauerfeier und gaben einen kleinen, aber aussagekräftigen Einblick in das bewegte Leben von Elmar „Grebi“ Greber.


Worte an seine Liebsten
Das letzte Wort gebührt ihm aber selbst, mit folgenden Zeilen verabschiedete er sich von seinen Liebsten: „Ich habe gelebt und bereue nichts. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mit mir ein Stück durch mein bewegtes Leben gezogen sind. Der Weg wird immer schmaler, ich glaube, dass ich bald am Ziel angelangt bin. Vergesst nicht zu leben, sonst macht alles keinen Sinn, und wer nicht bereit ist zu geben, hat nicht das Recht zu nehmen. In diesem Sinne – Elmar. Vielen Dank Lilly, Jungs, ich bin stolz auf Euch, mach‘s gut Sandi und Kinder.“




(NEUE Vorarlberger Tageszeitung)