Wirtschaft

Österreichs Wirtschaft trübt sich weiter ein

02.02.2021 • 13:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Österreichs Wirtschaft trübt sich weiter ein

Abwärtstrend beschleunigt sich im Jänner: Minus stieg auf fast 14 Prozent.

535.470 Menschen sind in Österreich derzeit arbeitslos. Und die Wirtschaft trübt sich weiter ein. Wie das wöchentliche Konjunkturbarometer des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) zeigt, beschleunigte sich der Abwärtstrend im Jänner. Lag der Wirtschaftseinbruch Anfang Jänner noch bei 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, waren es zuletzt wieder fast 14 Prozent.

Wir haben weiter eine Krise am Arbeitsmarkt. Daher sollen die Öffnungsschritte möglichst nachhaltig sein. Daher an alle noch einmal der Appell, die privaten Kontakte einzuschränken”, sagte Arbeitsminister Martin Kocher am Dienstag.

Arbeitsminister Martin Kocher
Arbeitsminister Martin KocherAPA

“Ich möchte alle Unternehmen und Arbeitnehmer dazu ermutigen, Qualifikationsmaßnahmen zu ergreifen. Denn wir werden sie brauchen, wenn der Aufschwung kommt.”

“Es ist ein Drahtseilakt zwischen Gesundheit und Wirtschaft bzw. Arbeitsplätze”, so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck auf der gemeinsamen Pressekonferenz.

Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck
Wirtschaftsministerin Margarethe SchramböckAPA

Die Investitionsprämie sei eines der wichtigsten Instrumente. Sie kann noch bis Ende Februar beantragt werden. Der Zeitraum für die Verwirklichung der Projekte wird jetzt verlängert. Investitionsvolumina bis 20 Millionen sollen spätestens bis Februar 2023 umgesetzt werden. Volumina von mehr als 20 Millionen Euro bis Ende Februar 2025.

Du hast einen Tipp für die NEUE Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@neue.at.