Aufstrebender Ronny Rast: Frischer Blues-Sound im Alten Kino

Der 20-jährige Luzerner Bluesgitarrist und Sänger Ronny Rast spielt am Donnerstag, 16. April um 20.00 Uhr im Alten Kino in Rankweil.
Mit seiner aktuellen EP tritt Ronny Rast erstmals in Vorarlberg und überhaupt in Österreich auf. Produziert wurde die EP bereits letztes Frühjahr von Marco Jencarelli in den Soundfarm-Studios in Luzern. Sein Minialbum mit vier Titeln ist geprägt von klassischen Bluesnummern, die das Ausnahmetalent aber sehr rockig umsetzt.
Fusion, Funk und Gospel
„Auf der Platte habe ich viele verschiedene Einflüsse, von Fusion, Funk über Gospel und natürlich Blues zusammengefügt“, so Ronny Rast. „Ich wollte dabei alte Legenden ehren aber auch neue Wege ausprobieren“. Angesprochen auf Musiker, die ihn beeinflusst und geprägt haben, nennt er B.B. King, Led Zeppelin, Miles Davis, aber auch aktuelle Bluesgrößen wie Jonny Lang und Eric Gales. Anfangs spielte Rast bei einigen Rockformationen, bevor er seine Leidenschaft zum Blues endgültig auslebte. „Ich bin in dieser Hinsicht sehr vom Elternhaus geprägt. Meine Eltern hatten DVDs vom Crossroadsfestival, das von Eric Clapton Ende der 1990er Jahre ins Leben gerufen wurde. Diese DVDs habe ich rauf und runter angeschaut. Das hat mir die Tür zum Blues sicher schon in jungen Jahren geöffnet.“
Für jede Lebenssituation, auch für jüngere Menschen, gebe es einen Bluessong und einen Liedtext dazu. Bluesthemen seien also universell und generationenübergreifend. Das begeistere ihn. „Natürlich ist mir bewusst, dass ich mit meiner Musik eher ein älteres Publikum anspreche. Mein Ziel ist es aber, auch jüngere wieder mehr von dieser Musikrichtung zu begeistern. Denn Blues ist der Ursprung der modernen Rockmusik. Ich will eine nahbare Musik machen, bei dem für jede und jeden etwas dabei ist.“ Sein fingerfertiges Gitarrenspiel und seine markante Stimme wird ihm dabei sicher zugutekommen. „Ich freue mich darauf, das erste Mal in Vorarlberg zu spielen und einen super Abend mit dem Publikum zu verbringen“ so Ronny Rast abschließend.
Daniel Furxer