Bundesbäuerinnentag bringt 750 Bäuerinnen nach Feldkirch

Beim Bundesbäuerinnentag im Montforthaus standen Austausch, Tradition und internationale Vernetzung im Mittelpunkt.
Der Bundesbäuerinnentag findet alle zwei Jahre statt. Heuer wurde er im Feldkircher Montforthaus abgehalten. Bereits am Mittwochabend war beim Empfang große Freude und Herzlichkeit spürbar. Beim Abendempfang für 750 Bäuerinnen zeigte sich die Vielfalt, die entsteht, wenn Erfahrungen von hier und Perspektiven von anderswo zusammenkommen. Es wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, regional verwurzelt zu sein und gleichzeitig international vernetzt zu handeln. Evelyn Mennel-Fink begrüßte gemeinsam mit einem großen Chor die Teilnehmerinnen aus jedem Bundesland mit einem passenden Lied. Man traf sich mit Freude, Stolz und Zuversicht zum Reden, Zuhören, Lachen und Weiterdenken.

Ideen wachsen, wenn Frauen zusammenstehen. Zukunft braucht Wurzeln und offene Horizonte – und Bäuerinnen in Österreich sowie weltweit zeigen, was möglich ist, wenn viele gemeinsam wirken. Dazu kam die Vielfalt und Schönheit der Vorarlberger Trachten. Ein facettenreiches, buntes Programm präsentierte die Vielfalt des Landes – traditionell, modern und charmant. Das bäuerliche Leben wurde von den Gebietsbäuerinnen vorgestellt, stets mit Blick auf die Tracht als lebendiges Kulturgut Vorarlbergs.

Am Donnerstag folgte ein umfangreiches Programm mit Grußworten, Projekten, Präsentationen und Beschlüssen. Mit dabei waren Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, Landeshauptmann Markus Wallner, die Landesräte Barbara Schöbi-Fink und Christian Gantner, LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger, Bischof Benno Elbs, Nationalrat Norbert Sieber, Landtagsabgeordnete Julia Berchtold, FAO-Generaldirektor Qu Dongyu, Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger, Landesbäuerin Esther Bitschnau, Ulrike Bitschnau (Landestrachtenverband), Gerd Wegeler (Illwerke/VKW) sowie Elisabeth Strassmair (Raiffeisenbank Bludenz-Montafon).
Franz Lutz










