Pragmata: Ein Spiel erweckt „Vatergefühle“

Capcom verbindet in Pragmata emotionale Science-Fiction mit einem ungewöhnlichen Gameplay-Konzept auf einer verlassenen Mondstation.
Pragmata erzählt die Geschichte des Astronauten Hugh Williams, der nach einem mysteriösen Zwischenfall auf einer verlassenen Forschungsstation auf dem Mond strandet. Dort begegnet er Diana, einem geheimnisvollen Androidenmädchen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Gemeinsam versuchen sie, die Wahrheit hinter dem Zusammenbruch der Station aufzudecken und einen Weg zurück zur Erde zu finden. Während sie sich gegen feindliche Maschinen und eine außer Kontrolle geratene KI behaupten müssen, entwickelt sich zwischen den beiden eine emotionale Bindung. Das Spiel verbindet klassische Science-Fiction mit Themen wie künstlicher Intelligenz, Einsamkeit, Menschlichkeit und Verlust.
Ein ungewöhnliches Duo
Abgesehen von seiner fesselnden Geschichte bietet Pragmata auch spielerisch einen spannenden Ansatz. Im Mittelpunkt steht ein besonderes Multitasking-Gameplay, bei dem der Spieler gleichzeitig die Kontrolle über beide Hauptfiguren übernimmt. Während man Diana einsetzt, um mithilfe ihrer Androidenfähigkeiten Gegner und Sicherheitssysteme zu hacken und deren Verteidigung auszuschalten, muss man parallel Hugh steuern, der die dadurch freigelegten Schwachstellen gezielt unter Beschuss nimmt. Der Spieler wechselt dabei ständig zwischen Hacken, Zielen und Schießen, wodurch ein dynamisches Zusammenspiel aus Strategie und Action entsteht.
Elterliche Fürsorge
Bei Kritikern und in der Community kommt Pragmata bereits sehr gut an. Besonders die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten wird von vielen Fans hervorgehoben. In sozialen Netzwerken schreiben Nutzer etwa, es sei „unmöglich, keine Fürsorge für das Androidenmädchen zu entwickeln“, man wolle sie „um jeden Preis beschützen“. Mit seiner packenden Geschichte und dem ungewöhnlichen Gameplay-Ansatz wurde „Pragmata“ von IGN folgerichtig mit 9 von 10 Punkten bewertet.