Vorarlberg bekommt ein “Schauspielhaus”: Das steckt hinter dem Neustart

Nach 30 Jahren verabschieden sich Augustin Jagg und Hubert Dragaschnig vom Theater Kosmos. Ab 2027 beginnt mit einem neuen Namen und einer neuen künstlerischen Leitung eine neue Ära.
Vergangenen Freitag verabschiedeten sich die Theaterleiter Augustin Jagg und Hubert Dragaschnig nach 30 Jahren vom Theater Kosmos, das von ihnen ins Leben gerufen und mit viel Herzblut, Fantasie, Mut und Respekt betrieben wurde. Regisseur und Autor Josef Maria Krasanovsky wird ab 2027 neuer künstlerischer Leiter und ändert auch gleich den Namen: Vorarlberg hat nun ein „Schauspielhaus“! Die Gefühle der Besucher sind zwiespältig: Jagg und Dragaschnig waren beliebt, ihre Stückauswahl mutig, spannend und geprägt von Uraufführungen. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink sprach über ihre erste Rolle als junge Schauspielerin. Sponsor Walter Heinz Rhomberg war vor 30 Jahren zunächst skeptisch, dann aber positiv überrascht. Kulturstadtrat Reinhold Einwallner und Vizebürgermeister Roland Frühstück blicken positiv in die Zukunft des neuen Schauspielhauses mit Krasanovsky und seinem Team.
Im Kesselhaus „Fellini“ wurden den Besuchern Pizza, Suppe und Salat serviert. Vom Landestheater kam Manuel Apollonio, vom Festspielhaus Gerhard Stübe und von den Kulturhäusern Geschäftsführerin Monika Wagner. Gespannt waren auch Heidrun Sagmeister, Historiker Meinrad Pichler, Autorin Daniela Egger, Schauspieler Nurettin Kalfa, Musikschuldirektorin Bettina Wechselberger, Martina Feurstein (KUB), Kulturserviceleiterin Judith Reichart, Markus und Petra Vögel, Eveline Adametz, Schauspieler Suat Ünaldi, Gerd Alfons, Werner Bundschuh, Karin Köstl, Anna Albrecht, Walter Wimmer, Monika Lackner und Maria Keckeisen. Gefeiert wurde bei „offenem Trinken und Tanzen mit DJ Markus Holdermann“.
Yasmin Ritter







