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Wallner: “bedeutende Weichenstellung”

11.11.2020 • 19:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Archivbild/Mirjam Mayer

Für den Landeshauptmann hat Projekt allerhöchste Priorität.

Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Marco Tittler (beide ÖVP) reagieren positiv auf die Trassenentscheidung der Asfinag und das Bekenntnis zur S18. „Die S 18 ist notwendig, damit die Verkehrsinfrastruktur der gesellschaftlichen wie auch wirtschaftlichen Realität im stark vernetzten Rheintal und gesamten Bodenseeraum endlich gerecht wird“, betont Verkehrslandesrat Tittler die Dringlichkeit der Bodensee-Schnellstraße.

Wallner und Tittler werden sich in den kommenden Wochen mit den Asfinag-Verantwortlichen zu einem Gespräch treffen. „Entscheidend wird nämlich die genaue bauliche Ausgestaltung der S 18 sein“, so der Verkehrslandesrat. Für beide ist ein wichtiges Etappenziel erreicht. Bei der Ausarbeitung der CP-Variante sollen die Interessen Lustenaus berücksichtigt werden.

Positive Reaktion der SPÖ

SPÖ-Chef Martin Staudinger kann dieser Entwicklung ebenfalls nur Positives abgewinnen. “Die S18 ist eine wichtige und notwendige Entlastung für die vom Durchzugsverkehr geplagten Gemeinden. Die parallel verlaufenden Autobahnen in Österreich und der Schweiz werden damit endlich direkt verbunden.” Staudinger sieht Potenzial für die umliegenden Gemeinden als attraktiven Industriestandort.

Todesstoß für Lustenau

Für den Lustenauer Neos-Gemeindevertreter Mathias Schwabegger bedeutet die Entscheidung der Asfinag “den endgültigen verkehsbedingten Todesstoß”. Schwabegger sieht keine Verkehrsentlastung für die Gemeinde, sondern eine Verlagerung des Verkehrsstaus. Der Neos-Gemeindevertreter fordert vom Land Vorarlberg und der Asfinag eine offenen Kommunikation bei diesem Projekt.

“Mir wäre die Variante Z lieber gewesen”

Für ÖVP-Verkehrssprecher Patrick Wiedl ist die Entscheidung schwer nachvollziehbar und er betonte, dass ihm die Variante Z lieber gewesen wäre. Wiedl fordert von den Zuständigen der Asfing eine Aufklärung darüber, wie die Entscheidung zustande gekommen ist. Ebenfalls besteht der Verkehrssprecher auf eine Einbindung der Bevölkerung und der Gemeinde in das Vorhaben, um breite Akzeptanz zu erlangen.

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