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LKH Feldkirch hat neuen Empfang

09.09.2022 • 21:50 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der neue ostseitige Eingang beim LKH. <span class="copyright">NEUE</span>
Der neue ostseitige Eingang beim LKH. NEUE

Am LKH wurde die Eröffnung des neuen Empfangsbereichs mit dem 50-jährigen Jubiläum verbunden.

Seit 50 Jahren wird am Feldkircher Spital ein Landeskrankenhaus geführt. Am Freitag verband die Krankenhausbetriebsgesellschaft ­(KHBG) dieses Jubiläum mit der Eröffnung des neuen Entrées im Osten des Komplexes. Über dieses sollen mobile ambulante und die jährlich etwa 175.000 stationären Patienten in Zukunft zentral ins LKH Feldkirch gelangen. Dort sollen sie an acht Empfangsschaltern in die Fachabteilungen weitergeleitet werden.

Erneuert wurden auch die Fahrradabstellmöglichkeiten sowie die Bushaltestelle. Sie soll dem in Zukunft erhöhten Takt der Buslinien gerecht werden. Um die Wartezeiten in der Tiefgarage zu reduzieren, wurde von dort ein zweiter Lift in den Empfangsbereich gebaut. Die Errichtungskosten beliefen sich laut KHBG auf 35,2 Millionen Euro.

Zweiteilung beendet

Ursprünglich war 1972 neben dem Feldkircher Stadtspital ein Landesunfallkrankenhaus gegründet worden. Doch bereits 1979 wurden beide Institutionen als LKH vereinigt.

Diese frühere Trennung wirkte sich bis vor kurzem auch auf den Empfangsbereich aus. Der zentrale Eingang befand sich an der baulichen Verbindungsstelle des ehemaligen Stadtspitals mit der Landesinstitution. Die Besucher mussten sich bereits beim Eingang entscheiden, in welchen der beiden Gebäudeteile sie wollten. Dem wurde mit dem neuen Zentraleingang nun abgeholfen.

Das Führungspersonal, die Politik und der Bischof freuten sich.<span class="copyright">Lisa Mathis/KHBG ;KHBG</span>
Das Führungspersonal, die Politik und der Bischof freuten sich.Lisa Mathis/KHBG ;KHBG

Wie viel sich in den letzten Jahrzehnten verändert hat, erklärten am Freitag Primar Wolfgang Elsäßer und Pflegedirektor Michael Scheffknecht. Damals habe es noch einen regelrechten Medizintourismus gegeben, weil die Versorgung im Land nicht ausreichend gewesen sei. Auch hätten sich die Operationsmethoden durch den Einsatz neuer bildgebender Verfahren wie der Computertomographie stark verbessert. Mittlerweile wisse man deutlich mehr über die Krakheit, bevor man sich dazu entscheide zu operieren. Vor Jahrzehnten sei man oftmals noch vor Überraschungen gestanden, wenn man den Patienten aufgemacht habe, das sei nun nicht mehr der Fall, hieß es.

Lob für die Mitarbeiter

„Das LKH Feldkirch bietet Spitzenmedizin für ganz Vorarlberg mit modernster Ausstattung und medizinischer Fachkompetenz“, so Elsäßer. Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher richtete im Namen des Landeshauptmannes und der übrigen Regierungsmitglieder Grußworte an die Anwesenden. Sie würdigte den Einsatz des Krankenhauspersonals während der Hochzeit der Coronapandemie und darüber hinaus.

Die beiden Geschäftsführer der KHBG, Gerald Fleisch und Peter Fraunberger, würdigten die Bedeutung des Spitals: „Zum einen ist das LKH Feldkirch als Schwerpunktkrankenhaus im topographisch abgegrenzten Bundesland Vorarlberg das Rückgrat der Gesundheitsversorgung und der medizinischen und pflegerischen Ausbildung. Zum anderen – und das ist das eigentlich Herausragende – hat das LKH Feldkirch eine große Kultur der interdisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit.“Gleichzeitig zeichne man sich durch Patientenorientiertheit aus. Verwaltungsdirektor Harald Maikisch lobte die Zusammenarbeit „auf und zwischen allen Ebenen.“ Das gelte sowohl für die verschiedenen Berufsgruppen als auch in der Krankenhausleitung. Das Krankenhaus sei beständig erneuert, erweitert und ausgebaut worden. „Damit dies gut gelingt, müssen die jeweils neuesten Erkenntnisse in allen Bereichen in die räumliche und apparative Einrichtung einfließen.“ Die beste Infrastruktur wäre aber auch nichts ohne das entsprechende Personal, so Maikisch. Im LKH Feldkirch arbeiteten bestausgebildete Mitarbeiter an der optimalen Versorgung der Vorarlberger Bevölkerung.

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