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Ab Dienstag gibt es den neuen Impfstoff

23.09.2022 • 16:00 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Der angepasste Impfstoff wird für Dritt- und Viertimpfungen verwendet. Apa/<span class="copyright">Hochmuth</span>
Der angepasste Impfstoff wird für Dritt- und Viertimpfungen verwendet. Apa/Hochmuth

Auf vorherrschende Omikron-Variante angepasster Impfstoff nun in Vorarlberg verfügbar.

Wer sich in der kommenden Woche in der mobilen Impfstraße oder im Impfzentrum seine dritte oder vierte Auffrischungsimpfung holt, wird automatisch mit einem neuen Variantenimpfstoff geimpft. Denn ab dann steht er in Vorarlberg zur Verfügung. Impfkoordinator Robert Spiegel erklärt: „Der neue angepasste Impfstoff ist auf die derzeit vorherrschende Virusvariante Omikron BA4/5 zugeschnitten. Wir haben den aktuell richtigen Impfstoff zur richtigen Zeit. Damit ergibt sich erstmals seit Beginn der Pandemie für die vollständig Geimpften die Chance, die Mutationen einzuholen, bevor das Virus sie erreicht.“


Impfbereite Personen können zwischen den zur Verfügung stehenden Impfstoffen frei wählen: Das sind der Variantenimpfstoff BA1 von Pfizer und Moderna sowie der Variantenimpfstoff BA4/5 von Pfizer. Bereits auf der Anmeldeplattform kann der Impfstoff ausgewählt werden.

Herkömmliche Impfstoffe

Für Erst- und Zweitimpfungen werden die herkömmlichen Impfstoffe verwendet. Diese sind Comirnaty von Biontech/Pfizer (mRNA-Impfstoff) und Spikevax von Moderna (mRNA-Impfstoff) sowie Nuvaxovid von Novavax (proteinbasierter, rekombinanter Impfstoff) und seit Kurzem der Impfstoff Valneva (Ganzvirus-Totimpfstoff).

Landesrätin Martina Rüscher richtet einmal mehr an alle die Empfehlung, sich impfen zu lassen. <span class="copyright">Hartinger</span>
Landesrätin Martina Rüscher richtet einmal mehr an alle die Empfehlung, sich impfen zu lassen. Hartinger

Das Nationale Impfgremium empfiehlt die Corona-Auffrischungsimpfung allen Menschen ab zwölf Jahren sofort, wenn die Grundimmunisierung – das heißt die dritte Dosis – mehr als sechs Monate zurückliegt. Bei der Altersgruppe ab 60 Jahren und bei Personen mit Vorerkrankungen, unabhängig vom Alter, wird die Auffrischungsimpfung bereits vier Monate nach der letzten Impfung empfohlen.
Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher sagt: „Durch eine erneute Auffrischung kann das Risiko einer schweren Erkrankung an Covid und damit einer Hospitalisierung deutlich verringert werden. Eine Infektion mit Omikron kann durch eine Impfung zwar nur teils vermieden werden, die Covid-Erkrankung verläuft bei geimpften Personen in der Regel jedoch deutlich milder. Long Covid kommt bei geimpften Personen mit symptomatischer Erkrankung wesentlich seltener vor. Komplikationen und Todesfälle werden durch die Impfung weitestgehend vermieden.“

Grundimmunisierung

Die Impfempfehlung richtet sich auch an Personen, die noch keine Impfung oder eine unvollständige Grundimmunisierung erhalten haben. Diese sollten schnellstmöglich die Grundimmunisierung beginnen oder abschließen, betont Rüscher. Bei Schulkindern sollte zum Schulbeginn die Grundimmunisierung mit drei Impfungen abgeschlossen sein.

Robert Spiegel, der Impfkoordinator des Landes. <span class="copyright">Hartinger</span>
Robert Spiegel, der Impfkoordinator des Landes. Hartinger

Impftermine

Die mobile Impfstraße macht kommende Woche Halt in:

Bizau im Gebhard-Wölfle-Saal (Kirchdorf 72). Am Dienstag, 27. September, von 15 bis 19 Uhr für alle mit Termin und von 17 bis 19 Uhr für alle ohne Termin.

Hard im Spannrahmen (In der Wirke 2). Am Donnerstag, 29. September, von 10 bis 19 Uhr für alle mit Termin und von 17 bis 19 Uhr für diejenigen ohne Termin.

Dornbirn im Impfzentrum (Messehalle 11). Am Mittwoch, 28. September, für Impfungen mit Termin von 10 bis 19 Uhr und von 17 bis 19 Uhr für Impfungen ohne Termin. Am Freitag, 30. September, bestehen Impfmöglichkeiten mit Termin von 9 bis 18 Uhr und ohne Termin von 16 bis 18 Uhr

Mitzubringen sind die persönliche E-Card, ein amtlicher Lichtbildausweis, der Impfpass und, wenn möglich, der bereits ausgefüllte Impf-Fragebogen.

Anmeldungen sind möglich unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft. Wer keinen Internetzugang und keine E-Mail-Adresse besitzt, wird gebeten, sich an Familienangehörige oder Bekannte zu wenden, die behilflich sein können. Wer auch diese Möglichkeit nicht hat, kann sich über die kostenlose Corona-Hotline des Landes Vorarlberg 0800 201 360 telefonisch melden und erhält entsprechende Unterstützung.

Personen, die pflegebedürftig, bettlägerig und nicht mobil sind, können sich direkt zu Hause impfen lassen. Ein mobiles Impfteam impft vor Ort. Der Impfstoff ist dabei frei wählbar. Eine Anmeldung für die Impfung zu Hause ist unter impfleitstelle@vorarlberg.at oder der allgemeinen Corona-Hotline unter 0800 201 360 möglich.