Uraufführung über die große Liebe

Zwei Menschen begegnen sich an einer Bushaltestelle, halten inne und beginnen zu sprechen.
Erinnerungen an ein Leben
Mit „Halten, Bleiben, Leben – Fragmente einer Liebe“ bringt das Theater Kosmos eine neue Produktion zur Uraufführung. Der Text von Bernhard Studlar, dem Gründer und Leiter der Wiener Wortstätten Autorenwerkstatt, nimmt einen einzigen, alltäglichen Augenblick zum Ausgangspunkt einer ganzen Lebens- und Liebesgeschichte. Darin begegnen sich zwei Menschen an einer Bushaltestelle und verlieben sich. Der Text arbeitet mit Fragmenten, aus denen sich skizzenhaft eine Biografie formt, ein Satz erzählt ein Jahr, ein Detail ein Jahrzehnt. Gleichzeitig werden kleine, intime Situationen vergrößert und genau betrachtet. Ein dramatischer Aufbau springt zwischen verschiedenen Zeitebenen, die für unterschiedliche Lebensphasen stehen. Man sieht das junge Liebespaar, ein von Arbeit und Kindererziehung geprägtes Paar in der Mitte des Lebens sowie das reife Paar, das sich den letzten Fragen stellt. Zwei Menschen erinnern sich an Liebe und Trauer, Sehnsüchte und erfüllte Hoffnungen genauso wie an Enttäuschungen. Sie zeigen eine poetische Auseinandersetzung mit Nähe, Zeit und der Fragilität gemeinsamer Geschichte. In der Regie von Augustin Jagg spielen Hubert Dragaschnig, Hannes Kainz, Sabine Lorenz, Gabriel Marrer, Julia Reisser und Michaela Vogel. Zur Premiere kamen Kulturstadtrat Reinhold Einwallner mit Musikschuldirektorin Bettina Wechselberger, Susanne Denk (Bregenzer Literaturtage), Monika Wagner, Petra Thurnher, Martina Feurstein (KUB), Regisseur Flo Hoermann und Altstadtrat Michael Rauth.
Yasmin Ritter





