Spielbergs Blick in die Sterne

Würde man wirklich wissen wollen, wenn es Außerirdische gäbe? Damit befasst sich der Film „Disclosure Day“.
Gerade ließ die US-Regierung Dokumente veröffentlichen, die einen Einblick in Berichte über Sichtungen von unbekannten Flugobjekten (UFOs) und unerklärlichen Himmelsphänomenen geben sollten. Sensationelle Enthüllungen blieben aus. Die lange unter Verschluss gehaltenen Akten und Dateien lieferten keine belastbaren Beweise für außerirdisches Leben.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.
Unheimliche Begegnung
Im Mittelpunkt der Geschichte, die vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges spielt, stehen die Wettermoderatorin Margaret Fairchild und der Cybersicherheitsexperte Daniel Kellner. Daniel soll für die Organisation Wardex sensible Regierungsgeheimnisse schützen. Doch er ist überzeugt, dass die heiklen Informationen über außerirdische Besuche auf der Erde an die Öffentlichkeit gehören – und stiehlt sie. Während Wardex-Boss Noah Scanlon mit einem Spezialteam Jagd auf Daniel und seine von Zweifeln geplagten Freundin Jane macht, durchmacht Margaret seltsame Veränderungen. In einer Live-Sendung verfällt sie plötzlich in eine fremdartige Sprache aus Lauten und Geräuschen. Daniel versteht die Sprache als Einziger. Zwischen ihm und Margaret besteht eine rätselhafte Verbindung. Um die seltsamen Ereignisse zu entschlüsseln und die Geheimnisse von Wardex zu lüften, müssen sie sich auf eine abenteuerliche Reise begeben, ohne zu wissen, wohin sie führt – und gleichzeitig vor Wardex fliehen. Geleitet werden sie dabei von Hugo Wakefield, einem früheren Wardex-Vertrauten von Noah Scanlon. Die Geschichte von „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ passt gut in das gegenwärtige gesellschaftliche Klima. Es geht um mehr als nur die Frage, ob wir nicht allein sind. Es geht um aktuelle Debatten über Transparenz, Desinformation und den Umgang mit der Wahrheit – und um das Verhältnis zwischen Glauben und Wissenschaft.




