Wie Ursula Krinzinger von Bregenz aus die Kunstwelt eroberte

Die Sommerausstellung 2026 im Palais Thurn und Taxis widmet sich der Galeristin Ursula Krinzinger, einer prägenden Persönlichkeit der österreichischen und internationalen Kunstszene.
Seit über 55 Jahren fördert Ursula Krinzinger Künstler, deren Werke heute weltweit präsent sind. Dieses langjährige Wirken steht auch im Mittelpunkt der Ausstellung, die am Sonntagvormittag von der Leiterin des Kulturservice, Judith Reichart, präsentiert wurde. Im Zentrum stehen dabei die Haltung der Galeristin zu Kunst und Gesellschaft sowie die wichtigsten Stationen ihrer internationalen Galerietätigkeit. Zugleich wirft die Schau einen konzentrierten Blick auf ihre Verdienste um österreichische Künstler.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Künstler, die Ursula Krinzinger früh entdeckte, deren Schaffen sie förderte und denen sie zu internationalem Ruhm verhalf. Ihre Laufbahn begann 1971 in Bregenz. Von hier aus entwickelte Ursula Krinzinger eine Haltung zur Kunst, die von Offenheit, Konsequenz und Vertrauen in zeitgenössische Ausdrucksformen geprägt ist. Bereits früh unterstützte sie künstlerische Positionen, lange bevor diese internationale Anerkennung erhielten.

Die Ausstellung versammelt Arbeiten von Gottfried Bechtold, Jonathan Meese, Marina Abramović, Maria Lassnig, Monica Bonvicini, Eva Schlegel und anderen. Sie macht die nachhaltige Wirkung einer Galeristin sichtbar, die die zeitgenössische Kunst über Jahrzehnte entscheidend mitprägte.
Unter den zahlreichen Besucher – viele davon aus der Kunstszene – waren Reinhold Einwallner und Bettina Wechselberger, Veronika Marte, Michael Rauth, Lisi Hämmerle, Festspielintendant Hans Peter Metzler sowie der Künstler Roland Adlassnig, der auch für den Aufbau zuständig war.
Yasmin Ritter






